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Selbstmordattentäter

Tote bei Anschlag in Damaskus

In Damaskus hat ein Selbstmordattentäter zahlreiche Menschen mit in den Tod gerissen. Erst am vergangenen Wochenende waren mindestens 74 schiitische Pilger bei einem Anschlag in der syrischen Hauptstadt getötet worden.

Syrien Selbstmordanschlag auf Gericht in Damaskus (Getty Images/AFP)

Sicherheitskräfte riegeln den Anschlagsort ab

Der Angreifer sprengte sich im Hof des alten Justizpalastes in Damaskus in der Nähe der Altstadt in die Luft, wie das staatliche Fernsehen in einer Eilmeldung berichtete. Mindestens 31 Menschen seien getötet und viele weitere verletzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Sana unter Berufung auf die Polizei. Ein AFP-Korrespondent sah Krankenwagen und Feuerwehrautos am Anschlagsort. Die syrischen Sicherheitskräfte forderten Passanten auf, sich von dem Ort fernzuhalten. Nach Angaben der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurden 39 Menschen getötet, darunter 24 Zivilisten. Bei den weiteren Todesopfern handele es sich um Sicherheitspersonal.

Zweiter Anschlag folgte kurze Zeit später 

Ein im Justizpalast beschäftigter Beamter sagte dem TV-Sender Al Ikhbariya, der Attentäter habe versucht, ins Innere des Gebäudes zu gelangen. Als die Polizei ihn stoppte, stürmte er ins Innere des Komplexes und zündete den Sprengsatz. Zwei Stunden nach dem Angriff auf das Gericht detonierte in der syrischen Hauptstadt westlich des Tatortes eine zweite Bombe, wie Staatsmedien berichteten. Dabei seien zahlreiche Menschen getötet und verletzt worden. Demnach zündete der Angreifer in einem Restaurant im Stadtteil Rabwa einen Sprengstoffgürtel. 

Erst am vergangenen Wochenende waren bei einem Anschlag auf schiitische Pilger in Damaskus mindestens 74 Menschen getötet worden. Die Al-Kaida-nahe Organisation Tahrir-al-Scham-Front beanspruchte die Tat für sich.

cr/se (dpa, afp, rtr)

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