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Aktuell Asien

Tote bei Anschlag an pakistanisch-indischer Grenze

Bei einer Explosion an der pakistanisch-indischen Grenze sind mindestens 37 Menschen getötet worden, etwa 70 Verletzte mussten in ein Krankenhaus gebracht werden. Es soll sich um ein Selbstmordattentat gehandelt haben.

Der Anschlag habe sich in der Nähe der pakistanischen Millionenstadt Lahore ereignet. In Medienberichten hieß es, dass die Explosion durch eine Gasflasche ausgelöst worden sei. Bei dem Täter soll es sich laut Polizei um einen Jugendlichen gehandelt haben, der einen Sprengsatz am Körper trug. Er habe sich in der Nähe eines Restaurants selbst in die Luft gesprengt. Es handele sich um den schlimmsten Anschlag seit Monaten, sagte ein Polizeisprecher.

Am Ort des Attentats hatten sich Tausende von Menschen versammelt, um einer allabendlichen Fahnen-Zeremonie beizuwohnen. Unter ihnen befanden sich zahlreiche ausländische Touristen. Auf Fernsehbildern waren zahlreiche Krankenwagen zu sehen, die Verletzte in Kliniken brachten.

Die radikalislamischen Taliban und andere Aufständische greifen immer wieder Sicherheitskräfte in Pakistan an und verüben regelmäßig Anschläge. Dabei wurden bereits tausende Menschen getötet.

hf/fab (rtre, ap, afpd, dpa)