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Keine Hoffnung auf Entspannung

Tote bei Anschlägen zu Ramadan-Beginn in Afghanistan

In Afghanistan sind mit Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan bei verschiedenen Anschlägen zahlreiche Menschen getötet worden. In der Provinz Khost sprengte sich ein Attentäter an einer Bushaltestelle in die Luft.

Kandahar Afghanistan Polizei (picture alliance/dpaM.Sadiq)

Auch afghanische Sicherheitskräfte werden immer wieder Ziel von Anschlägen

Ziel des Anschlags in der Nähe eines Stadions war ein Konvoi einer von den USA ausgebildeten örtlichen Miliz. Mindestens 13 Menschen wurden getötet und viele verletzt. Unter den Verletzten seien auch Kinder, teilte die Polizei mit. In der westafghanischen Provinz Herat wurde ein Kleinbus von einer am Straßenrand deponierten Bombe zerstört. Dabei seien zehn Zivilisten umgekommen und sechs verletzt worden, hieß es. Unter den Opfern seien Frauen und Kinder. Afghanistans Präsident Ashraf Ghani verurteilte den Anschlag.

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Zudem attackierten in der nordwestafghanischen Provinz Badghis aufständische Kämpfer die Sicherheitskräfte. Bei dem Gefecht seien 22 Aufständische, acht Zivilisten und sechs Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden, sagte ein Sprecher des Provinzgouverneurs. 33 Aufständische und 17 Zivilisten seien verletzt.

In Afghanistan kämpft die vom Westen gestützte Regierung sowohl gegen die radikalislamischen Taliban als auch gegen die Extremistenmiliz IS. Die Taliban hatten ihre Angriffe in den Wochen vor dem Ramadan verstärkt.

uh/haz (dpa, afp, rtr)

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