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Asien

Tote bei Anschlägen in Pakistan

Bei zwei neuen Anschlägen sind im Nordwesten Pakistans mindestens 16 Menschen getötet und viele verletzt worden. Die Taliban kündigten eine Zunahme der Selbstmordanschläge im Land an.

Der Tatort in Peschawar nach dem Anschlag (Foto: AP)

Der Tatort in Peschawar nach dem Anschlag

Bei dem ersten Anschlag steuerte am Samstag (26.09.2009) ein Selbstmordattentäter einen mit Sprengstoff beladenen Kleinlaster in eine Polizeiwache in der Stadt Bannu. Dabei starben nach Polizeiangaben sechs Menschen. Mindestens 30 weitere Personen seien verletzt worden, die meisten von ihnen Polizisten. Das Gebäude und benachbarte Häuser wurden zerstört.

Kurz darauf detonierte auf einem Parkplatz in der Nähe eines Militärkrankenhauses in Peshawar, der Hauptstadt der Unruheprovinz North-West Frontier, eine Autobombe. Dabei wurden mindestens zehn Menschen getötet und etwa 70 weitere verletzt. Zahlreiche Fahrzeuge wurden zerstört.

Taliban bekennen sich

Freiwillige Helfen den Verletzten nach dem Anschlag in Bannu (Foto: AP)

Hilfe für die Verletzten nach dem Selbstmordattentat in Bannu

Zu dem Anschlag in Bannu bekannten sich die radikalislamischen Taliban. Bannu liegt am Rand der Region Nord-Waziristan, die an Afghanistan grenzt und als Hochburg der Taliban und des Terrornetzwerks El Kaida gilt.

Karte von Pakistan mit den Städten Peschawar und Bannu

Die Städte Peschawar und Bannu in Pakistan

Ein Taliban-Kommandeur, nach eigenen Angaben Sprecher von Hakimullah Mehsud, dem pakistanischen Chefs der Radikalislamisten, sagte der Nachrichtenagentur Reuter am Telefon: "Die Regierung hat von unserer Stille unangemessen profitiert." Ein anderer Sprecher sagte der Agentur AP, die Zahl der Selbstmordanschläge werde ab sofort ansteigen.

In den vergangenen zwei Jahren starben in Pakistan mehr als 2000 Menschwen bei fast 300 Anschlägen, die hauptsächlich El Kaida zugeschrieben werden. (gri/ml/rtr/ap/afp)

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