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Aktuell Nahost

Tote bei Anschlägen in Homs

Trotz eines vereinbarten Waffenstillstands sind bei einem Bombenanschlag im Zentrum der syrischen Stadt Homs zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Dies war bereits der zweite Anschlag im Dezember.

Nach Informationen einer oppositionsnahen Gruppe sollen mindestens 32 Menschen getötet worden sein. Im Stadtteil Sahra sei eine Autobombe detoniert, außerdem habe sich dort ein Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt, berichtete die in Großbritannien ansässige Syrische Beobachtungsgruppe für Menschenrechte. Rund 90 Personen seien bei den Detonationen verletzt worden. Hingegen meldete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana, dass zwei Autobomben explodiert seien. Sie sprach von sechs Toten und 37 Verletzten.

Anschläge während der Waffenruhe

Trotz eines Anfang des Monats vereinbarten Waffenstillstands zwischen Rebellen und Regierungstruppen war dies bereits der zweite größere Anschlag in der Stadt. Am 12. Dezember wurden bei Terroranschlägen 16 Menschen getötet. Für das Attentat hatte der so genannte Islamische Staat die Verantwortung übernommen.

Der Waffenstillstand hatte den Weg für die Übernahme der letzten noch von Rebellen kontrollierten Teile von Homs durch die Armee geebnet. Rund 700 Aufständische und deren Familien verließen die Stadt. Die Vereinbarung wurde von den Vereinten Nationen mit ausgehandelt.

cgn/fab (rtr/afp)

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