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Aktuell Europa

Tote bei Überschwemmungen

In Spanien sind durch schwere Überschwemmungen mindestens acht Menschen ums Leben gekommen. Hunderte mussten in Sicherheit gebracht werden.

Nach wochenlanger Trockenheit haben plötzlich einsetzende sintflutartige Regenfälle im Süden Spaniens schwere Überschwemmungen ausgelöst. Wie die Behörden mitteilten, kamen dabei mindestens acht Menschen ums Leben – unter ihnen ein neun Jahre altes Mädchen.

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Sintflut in Südspanien

Betroffen waren vor allem die Regionen Andalusien, Murcia und Malaga. Nach Medienberichten wurden ganze Dörfer überflutet, Autos von den Wassermassen mitgerissen. Hunderte Menschen hätten in Sicherheit gebracht werden müssen. Manche seien mit Hubschraubern von den Dächern ihrer Häuser gerettet worden, andere mit Schlauchbooten abgeholt worden.

Laut Meteorologen fielen in einigen Regionen binnen 12 Stunden bis zu 245 Liter pro Quadratmeter. Der Fernsehsender TVE berichtete, eine Autobahnbrücke sei aufgrund der Überschwemmungen eingestürzt und der Schienenverkehr stark beeinträchtigt.

Tornado nahe Valencia

Villanueva del Rosario in Malaga: Nach Abzug der Flutwelle wird die Zerstörung sichtbar (Foto: AP)

Villanueva del Rosario in Malaga: Nach Abzug der Flutwelle wird die Zerstörung sichtbar

Ein Tornado riss auf einem Kirmesplatz in der Kleinstadt Gandia südlich von Valencia ein Riesenrad um und beschädigte mehrere Fahrgeschäfte. 35 Menschen wurden verletzt, 15 von ihnen schwer, wie die Stadtverwaltung auf ihrer Website bekannt gab. Medienberichten zufolge war die Kirmes zur Zeit des Unglücks am Freitagabend für die Öffentlichkeit geschlossen, alle Verletzten seien Mitarbeiter der Schausteller.

jh/hp (dpa,rtr, afp, dapd)

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