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Aktuell Asien

Tornado wütet in Japan

Bei einem Wirbelsturm, der die Region nordöstlich der japanischen Hauptstadt Tokio verwüstet hat, ist ein Mensch ums Leben gekommen. Tornados sind dort sehr selten. Die Behörden warnten jedoch vor weiteren Unwettern.

Der Tornado suchte vor allem die Stadt Tsukuba heim, die 60 Kilometer nordöstlich von Tokio im Osten des Landes liegt. Dort starb ein 14-jähriger Junge. Mehr als 30 Bewohner erlitten Verletzungen, mindestens 200 Häuser wurden beschädigt, Dächer fortgerissen und Fensterscheiben zertrümmert. In Tsukuba befinden sich zahlreiche Forschungseinrichtungen, der Wirbelsturm zog jedoch offenbar vor allem durch Wohngebiete.

Tornados sind selten in der Umgebung von Tokio

Tornado hat die Stadt Tsukuba heimgesucht und zerstörte Häuser (Foto: REUTERS)

Mindestens 200 Häuser wurden in Tsukuba beschädigt

Auch die Stadt Moka, 80 Kilometer nördlich von Tokio, wurde von einem Tornado getroffen. Dort wurden neun Menschen verletzt und mehr als 360 Häuser beschädigt, berichtete der TV-Sender NHK. In mehr als 20.000 Häusern in der Region fiel zeitweise der Strom aus.

Heftige Böen tobten auch in Tokio und umliegenden Gebieten, stellenweise prasselte Hagel vom Himmel herab. Die nationale Meteorologische Behörde rief die Bevölkerung in der Region Kanto mit der Hauptstadt Tokio sowie Tokai auf, sich vor möglichen weiteren Tornados in Acht zu nehmen. Das gleiche gelte für die Region Tohoku im Nordosten des Inselreiches, die im vergangenen Jahr von einem schweren Erdbeben und Jahrhundert-Tsunami heimgesucht worden war.

pg/nis (dpa, dapd)