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28. Spieltag - Freitagsspiel

Torflaute beendet: Frankfurt holt Punkt

Nach vier Partien ohne Tor trifft Eintracht Frankfurt wieder. Und beendet zudem noch den Elfmeterfluch. Trotzdem reicht es gegen Werder Bremen - das bis dato beste Rückrundenteam der Bundesliga - nicht zum Sieg.

Die gute Nachricht für Eintracht-Fans: Frankfurt kann doch noch Tore erzielen. 485 Bundesliga-Minuten hat es gedauert, bis mal wieder der Ball im Netz zappelte. Die schlechte: Für einen Sieg hat es für die Mannschaft von Nico Kovac trotzdem nicht gereicht. Immerhin holte sie zum Auftakt des 28. Spieltags der Fußball-Bundesliga gegen das bisher überragende Team der Rückrunde, Werder Bremen, beim 2:2 (0:2) einen Punkt.

Spätestens in der zehnten Minute waren alle im Stadion in Frankfurt hellwach: Eintrachts-Verteidiger David Abraham hämmerte den Ball aus großer Distanz mit dem Vollspann an die Latte (10. Minute). Dann versuchte sich zunächst Ante Rebic an einem Torschuss.  An dessen Ball rutschte Benjamin Hrgota fünf Meter vor dem Tor knapp vorbei (11.). Gleich eine Doppelchance hatten die Gastgeber dann noch mal nach einer knappen halben Stunde: Aber Bremens Schlussmann Felix Wiedwald parierte zunächst gegen Mijat Gacinovic und dann beim Nachschuss von Hrgota hervorragend (27.).

Zwei Tore in sechs Minuten

Und wie eine Fußballweisheit so schön besagt: Wenn man vorne keine Tore macht, bekommt man sie hinten. Der eingewechselte Bremer Florian Kainz ließ den Gegner auf der linken Seite gleich zweimal stehen und flankte in die Strafraummitte zu Zlatan Junuzovic, der den Ball volley annahm  - die 1:0-Führung (37.). Es war die zweite Torchance für Bremen. Als wäre das nicht schon bitter genug für Frankfurt, erhöhten die Gäste noch vor der Pause. Nach schönem Doppelpass zwischen Fin Bartels und Max Kruse lupfte ersterer den Ball gefühlvoll über Eintrachts Torwart Lukas Hradeckey hinweg ins Tor (43.).

Kurz nach Wiederanpfiff durften die Frankfurter Spieler und Fans nach vier torlosen Partien endlich mal wieder jubeln. Nach einer Ecke von links kam David Abraham freistehend zum Kopfball. Am hinteren Pfosten drückte Gacinovic den Ball dann noch mit dem Knie über die Linie - das Anschlusstor zum 1:2 (48.). Neben dem Tor-Fluch beendete die Eintracht dann noch eine Negativ-Serie. Vier Elfmeter hat sie diese Saison schon nicht für ein Tor genutzt. Diesmal aber verwandelte Marco Fabian vom Punkt souverän (73) zum 2:2-Ausgleich. Zuvor hatte Niklas Moisander Hrogota im Strafraum umklammert.

"Tore und Punkt wichtig für Moral"

Frankfurt bleibt zwar im sechsten Spiel weiterhin ohne Sieg. Aber nach dem Zwei-Tore-Rückstand kann das Unentschieden als Erfolg verbucht werden. "Die Tore und der Punkt sind unglaublich wichtig für uns und die Moral", meinte Hrgota nach der Partie zum Fernsehsender Sky. "Wir haben versucht auf Sieg zu spielen, aber es hat nicht gereicht." Bastian Oczipka dagegen war enttäuscht: "Der eine Punkt ist eigentlich zu wenig für uns." Bremens Torschütze Fin Bartels resümierte: "Wenn man das komplette Spiel sieht, haben wir einen Punkt gewonnen. Nach der 2:0-Führung hatten wir natürlich mehr erwartet."

In der Tabelle bleibt Frankfurt an den internationalen Plätze dran. Bremen ist seine Abstiegssorgen wohl endgültig los - wie ein Blick auf die Bundesligatabelle zeigt. Noch nicht genug vom Spiel? Dann lesen Sie die einzelnen Spielszenen in unserem Liveticker nochmal nach.

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