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Sport-News

Top-Vereine fordern WM 2022 im Frühling

Eine Fußball-WM bei 40 Grad? Experten und Beteiligte sind sich einig, dass das Turnier nicht im Sommer stattfinden darf. Die Vereinigung europäischer Topclubs, wagt nun einen neuen Vorstoß bei der Terminfindung.

Die umstrittene Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar soll nach dem Willen von Europas Topclubs vom 28. April bis 29. Mai 2022 stattfinden. Mit diesem Vorschlag möchte die von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge (Foto) angeführte Europäische Club-Vereinigung, kurz ECA, eine Austragung der übernächsten WM mitten in der traditionellen Vereinssaison vermeiden.

Rummenigge: "Die beste Option"

Am kommenden Montag möchte die ECA, die aus Verantwortlichen von über 200 europäischen Topclubs besteht, ihren Lösungsvorschlag in Zürich beim Treffen des Weltverbandes FIFA vorlegen. "Unserer Meinung nach ist dieser Vorschlag die beste Option", lautet das Fazit des ECA-Vorsitzenden Rummenigge. "Er berücksichtigt die Klimafrage und bewahrt gleichzeitig den traditionellen Ablauf der Saison im Vereinsfußball", betont der Chef des FC Bayern München. Zudem werde eine Kollision mit den Olympischen Winterspielen 2022 vermieden und Turniere einzelner Konföderationen, wie der "Africa-Cup of Nations" im Folgejahr 2023 wären nicht beeinträchtigt.

Temperatur signifikant niedriger

Sepp Blatter (Foto: dpa)

FIFA-Boss Blatter hält trotz Kritik an der WM in Katar fest

FIFA-Präsident Joseph Blatter hatte unlängst eingeräumt, dass der Entschluss, die WM in Katar im Sommer zu organisieren, ein "Fehler" gewesen sei. "Stadien können zwar gekühlt werden, aber die WM findet nicht nur in den Stadien, sondern im ganzen Land statt, und eine flächendeckende Abkühlung ist sicher nicht möglich", bekräftigte Blatter noch einmal in einem "Sport-Bild"-Interview.

Gekühlt werden müsste auch im April/Mai, denn auch dann wird es um die 30 Grad warm. Laut ECA wird die Temperatur jedoch "signifankt" niedriger sein als im Juni/Juli. Dies begründet die Vereinigung anhand von Durchschnittswerten aus den Jahren 2003 bis 2013.

ahn/asz (dpa, sid)

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