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Kultur

"Tom und Jerry"-Vater gestorben

Er hat Generationen von Kindern zum Lachen gebracht. Gemeinsam mit seinem Freund William Hanna schuf der amerikanische Zeichentrick-Pionier Joseph Barbera so populäre Cartoons wie "Tom und Jerry". Am Montag starb der Vater der "Familie Feuerstein" mit 95 Jahren an Altersschwäche in seinem Haus in Los Angeles.

Zusammen mit seinem langjährigen Partner Hanna, mit dem er 1957 ein eigenes Studio gründete, hat der erfolgreiche Zeichner in mehr als sechs Jahrzehnten über 350 Cartoons, Serien, Fernseh- und Kinofilme produziert. Zu den populärsten Figuren gehören der heimtückische Kater Tom und die pfiffige Maus Jerry, die sich in über 200 Folgen erbitterte Verfolgungsjagden liefern. Sie brachten dem Duo sieben Oscar-Trophäen ein.

Der am 24. März 1911 in New York geborene Barbera hatte sein Glück zunächst als Banker, Autor und Amateurboxer versucht, ehe er 1937 in Hollywood dem verhinderten Ingenieur und Ex-Journalisten Hanna begegnete. Für das Filmstudio Metro-Goldwyn-Meyer (MGM) schufen sie zahlreiche handgemalte Cartoons, ehe sie sich 1957 mit ihrer inzwischen von Warner Brothers übernommenen Animationsfirma Hanna- Barbera-Studios selbstständig machten.

1960 entstand in Gemeinschaftsarbeit die Familie Feuerstein mit dem ewigen Verlierer Fred, dem Glückpilz Barney, ihren Frauen Betty und Wilma, den Kindern Pebbles und Bamm-Bamm sowie Haushund Dino. Die Zeichentrickserie ging in die Fernsehgeschichte ein. Sie lief in 60 Ländern in 22 Sprachen und ist auch heute noch häufig zu sehen.