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Sport

Tolle Aufholjagd von Vettel

Weltmeister Sebastian Vettel fuhr in Belgien von Startplatz zehn aus noch auf den zweiten Rang. Den Sieg des Briten Jenson Button konnte er nicht verhindern.

Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel freut sich über seinen zweiten Platz beim Formel-1-Rennen in Spa (Foto: AP/dapd)

Red-Bull-Fahrer Sebastian Vettel freut sich über seinen zweiten Platz beim Formel-1-Rennen in Spa

Im Qualifying hopp, im Rennen top. Die deutschen Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel, Nico Hülkenberg und Michael Schumacher haben beim Großen Preis von Belgien ihre schlechten Trainingsleistungen vom Samstag schnell vergessen gemacht. Allen voran der zweimalige Weltmeister Sebastian Vettel brachte sich im Kampf um die Titelverteidigung wieder besser in Stellung. Vettel arbeitete sich auch Dank einer geschickten Reifentaktik des Red Bull-Teams Rang um Rang nach vorne, bis nur noch Jenson Button im McLaren vor ihm lag. Der Brite fuhr aber zu einem ungefährdeten Sieg, zum zweiten in dieser Saison.

McLaren Mercedes-Pilot Jenson Button beim Formel-1-Rennen in Spa in seinem Boliden (Foto: REUTERS)

Zweiter Saisonsieg für McLaren Mercedes-Pilot Jenson Button

In der WM-Gesamtwertung verkürzte der Deutsche den Rückstand auf Fernando Alonso auf 24 Punkte und profitierte dabei von einem spektakulären Unfall des Spaniers gleich in der ersten Runde, bei dem auch Lewis Hamilton ausschied. Vettel ist jetzt erster Verfolger von Ferrari-Mann Alonso.

Auch Nico Hülkenberg überzeugte im Force India mit Rang vier, Rekordchampion Michael Schumacher, der auf seiner Lieblingsstrecke in Spa das 300. Rennen seiner Karriere bestritt, fuhr lange vorne mit, musste sich letztlich aber mit Rang sieben zufrieden geben. Teamkollege Nico Rosberg verpasste als Elfter knapp die Punkteränge. Auch Marussia-Pilot Timo Glock auf Rang 15 ging leer aus.

In der WM-Wertung führt nach zwölf von 20 Rennen Alonso mit 164 Punkten vor Vettel (140), dessen Teamkollegen Mark Webber (Australien/132/Sechster in Spa) und Räikkönen (131). In den nächsten Wochen geht es für die Fahrer weiter Schlag auf Schlag: In 83 Tagen stehen insgesamt acht Rennen auf dem Programm. So eng war der Terminkalender noch nie gesteckt. Am kommenden Sonntag wird im italienischen Monza das letzte Europa-Rennen gestartet.