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Reise

Tokio - erster Schnee im November seit Jahrzehnten

Erstmals seit 54 Jahren hat es im November in Tokio geschneit. Die japanische Hauptstadt erwachte am Donnerstagmorgen unter einer dünnen Schneedecke und weitere Flocken fielen vom Himmel.

Es war der erste November-Schnee in Tokio seit 1962, wie die Wetterbehörde mitteilte. Für die Bewohner der japanischen Hauptstadt war es für diese Jahreszeit ein ungewöhnlicher Anblick. Tokio mit seinen vielen Vororten erstreckt sich über ein weites Gebiet, die Winter sind dort ziemlich mild. Es herrschen normalerweise Temperaturen zwischen 10 und 17 Grad Celcius. 

Zwei Zentimeter Schnee waren in der Nacht auf Donnerstag gefallen. Die dünne Schneedecke führte im Nahverkehr zu Verspätungen und Zugunterbrechungen. Vor allem die vielen Pendler in den Morgenstunden waren von dem unerwarteten Wintereinbruch betroffen. Für die Außenbezirke der Stadt, die näher an den Bergen liegen, sagt die Wetterbehörde bis zu 15 Zentimeter Schnee voraus.

Den aktuellen Schnee-Rekord hält die Insel Hokkaido. Auf der im Norden gelegenen Insel fielen in der Stadt Kutchan 34 cm Schnee innerhalb von 24 Stunden. Hokkaido ist mit über 120 Skigebieten eine beliebte Wintersportregion in Japan. Sie ist vor allem berühmt für ihren Tiefschnee. Europäische Freerider schwärmen vom ihm als "Suhsi-Powder". 

at/cho (mit dpa)