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Rallye

Todesfall bei Rallye Monte Carlo

Bei einem Unfall am ersten Tag der Rallye Monte Carlo kommt ein Zuschauer ums Leben. Angeblich hielt er sich in einem abgesperrten Bereich auf.

Der Auftakt der traditionsreichen Rallye Monte Carlo ist am Donnerstagabend von einem Horror-Unfall überschattet worden. Ein Zuschauer kam dabei ums Leben. Während der ersten Wertungsprüfung war der Neuseeländer Haydon Paddon in einer Linkskurve von der vereisten und spiegelglatten Strecke abgekommen und gegen einen Felsen geprallt. Ein dort stehender Rallye-Fan aus Spanien wurde getroffen. Der 50-Jährige wurde mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Nizza geflogen. Dort konnten die Ärzte das Leben des Mannes nicht mehr retten, er erlag seinen Verletzungen. "Trotz größter Anstrengungen der Mediziner ist der Zuschauer tragischerweise verstorben", teilten die Veranstalter der Rallye mit. Die Behörden leiteten eine Untersuchung des Vorfalls ein. Augenzeugen berichteten, der Zuschauer habe sich in einem abgesperrten Bereich aufgehalten, um Fotos zu machen.

Rennen geht weiter

Paddon und sein Beifahrer John Kennard überstanden den Crash unversehrt. Paddon sprach den Angehörigen des Opfers sein Beileid aus: "Ich bin unfassbar traurig. Meine Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden." Für den Fahrer aus Neuseeland ist die Rallye beendet. Die erste von 17 Wertungsprüfungen wurde nach dem Unfall abgebrochen, weitere Konsequenzen gab es nicht. Noch am Donnerstagabend starteten die Motoren für die zweite Wertungsprüfung. Die Rallye Monte Carlo, die erstmals 1911 ausgerichtet wurde, ist die erste Station der Rallye-WM 2017.

sn/og (sid, dpa)

 

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