Todesdrohungen für peruanische Palmölaktivisten | Wissen & Umwelt | DW | 20.02.2018
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Wissen & Umwelt

Todesdrohungen für peruanische Palmölaktivisten

Indigene Gemeinden in Peru werden zunehmend von Palmöl- und Kakaoproduzenten gedrängt, ihr Land zu verlassen. Einige wehren sich, trotz Korruption und sogar der Androhung von Gewalt.

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Der große Ausverkauf - Landhandel in Peru

Projektziel: Klima-Finanzierung vor Korruption schützen. Dadurch soll das Vertrauen in Klimaschutz-Investitionen gestärkt werden. Das Projekt läuft weltweit in sieben Ländern. Sogenannte "Chapters” von Transparency International, also Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern, führen das Projekt vor Ort aus.

Projektumsetzung: Um gegen Korruption vorzugehen, wird Aufklärung, gezielte Forschung, Monitoring und Advocacy-Arbeit durchgeführt. Wichtig dabei ist, dass Opfer und Zeugen eine Stimme erhalten. So soll dafür gesorgt werden, dass die am stärksten gefährdeten Menschen nicht doppelt geschädigt werden - durch Klimawandel und Korruption.

Projektgröße: Das Projekt wird neben Peru auch in Bangladesch, Kenia, Costa Rica, den Malediven, Mexiko, Ruanda, Nepal und Südkorea durchgeführt. Insgesamt wird das Projekt vom BMUB im Rahmen der Internationalen Klimaschutzinitiative (IKI) mit 2.499.392 EUR gefördert.

Projektpartner: Transparency International sowie deren Partnerorganisationen in den jeweiligen Ländern

Laufzeit: bis Juni 2018

Sein Land, seit Generationen die Lebensgrundlage der ganzen Familie, verkauft kaum ein Bauer freiwillig. Um es trotzdem zu bekommen, erkennen ihnen oft lokale Behörden einfach den Landtitel ab, oder sie werden gezwungen, es billig abzugeben, oft mit dem Vorwurf nicht ordentlich gewirtschaftet zu haben. Dieser Ausverkauf des Landes führt zu riesigen Monokulturen, die Bauern aber bleiben mittellos zurück. "Proètica", der peruanische Ableger von "Transparency International", kämpft gegen dieses korrupte Geschäft an.

Ein Film von Katja Döhne

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