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Aktuell Amerika

Tod und Zerstörung in den Fluten von Texas

Nach den schweren Überflutungen steigt im Süden der USA die Zahl der Todesopfer weiter an. Auch viele Autofahrer wurden von den Wassermassen überrascht.

Die amerikanischen Fernsehanstalten zeigen aus Texas und Oklahoma Bilder der Verwüstung. Die Flüsse seien im "Tsunami-Stil" angeschwollen, berichtete der Gouverneur von Texas, Greg Abbott. Während in Mexiko das Schlimmste vorüber scheint, steigt die Zahl der Toten im Süden der USA weiter an. Mehr als 30 Tote gab es nach den Tornados und den sintflutartigen Regenfällen bislang insgesamt in der Region, in den Vereinigten Staaten davon mindestens 17.

Verlassene Fahrzeuge nach Hochwasser in Texas (foto: Getty Images)

Einige Autofahrer waren in ihren Fahrzeugen eingeschlossen, andere ließen ihre Pkws panikartig zurück

Und dies ist nur eine vorläufige, unvollständige Bilanz. Dutzende Personen werden in den teils chaotischen Verhältnissen noch vermisst. Mit Helikoptern und Booten sind Rettungsmannschaften Tag und Nacht in den Katastrophengebieten im Einsatz.

Unter den Toten seien viele Autofahrer, die sich leichtsinnig in Gefahr begeben hätten, beklagten die Behörden. Gouverneur Abbott warnte, die Wassermassen könnten auch schwere Fahrzeuge mit sich reißen. Die Bürgermeisterin von Houston, Annise Parker, berichtete, viele Leute seien ins Hochwasser hineingefahren und hätten ihre Fahrzeuge dann zurücklassen müssen.

Hochwasser in Houston/Texas (foto: reuters)

Land unter in Texas und Oklahoma

Mit am stärksten ist die Region Wimberley in Texas betroffen, allein dort wurden 400 Gebäude von den Fluten zerstört, rund 1000 beschädigt. Teile von Texas und Oklahoma wurden zu Katastrophengebieten erklärt. Südlich der texanischen Großstadt Austin spülten die Wassermassen ein Ferienhaus mit zwölf Menschen mit hinweg - das Haus prallte laut Polizei später gegen eine Brücke.

Im nordmexikanischen Ciudad Acuña setzten die Einsatzkräfte die Aufräumarbeiten fort. Mit Baggern, Kränen und Lastwagen räumten sie Schutt beiseite. Am Montag war ein Tornado durch die Stadt im Bundesstaat Coahuila an der Grenze zu den USA gezogen und hatte ganze Straßenzüge verwüstet. Präsident Enrique Peña Nieto inspizierte die Notstandsgebiete und versprach rache Hilfe.

SC/kle (rtre, APE, afpe, dpa)

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