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Aktuell Nahost

Tod im Urlaubsparadies

Nahe der ägyptischen Stadt Luxor ist ein Heißluftballon abgestürzt. Mindestens 19 Touristen kamen ums Leben. Mögliche Ursache könnte ein defekter Gasschlauch gewesen sein.

Es habe eine Explosion gegeben, als der Ballon auf eine Höhe von etwa 300 Meter gestiegen sei, berichtet die Betreibergesellschaft. An Bord seien 20 Touristen und der Ballonfahrer gewesen. Von den Behörden heißt es, die Opfer kämen aus Hongkong, Japan, Belgien, Ungarn, Großbritannien und Frankreich. Nach ersten Erkenntnissen des Auswärtigen Amtes in Berlin sind unter den Opfern keine Deutschen.

Die Hülle des abgestürzten Heißluftballons neben einem Zuckerrohrfeld (Foto: AP)

Die Hülle des abgestürzten Heißluftballons neben einem Zuckerrohrfeld

Der ägyptische Ballonführer und ein britischer Touristen sollen sich mit einem Sprung aus dem Ballon gerettet haben. Sie liegen mit schweren Verbrennungen und Verletzungen im Krankenhaus.

Ein kaputter Gasschlauch habe das Unglück in der Stadt Luxor möglicherweise verursacht, berichtet das Nachrichtenportal "Al-Ahram" unter Berufung auf einen Mitarbeiter der Firma, die den Ballon am Morgen in die Luft geschickt hatte. Der Schlauch sei kurz vor der Landung gerissen. Die anschließende Explosion des Gasbrenners habe den Ballon zerplatzen lassen.

Video ansehen 01:11

Tote bei Ballonabsturz in Ägypten

Luxor ist mit seinen Tempelanlagen eine der Haupttouristenattraktionen in Ägypten. Exkursionen mit dem Heißluftballon sind sehr beliebt - allerdings gab es immer wieder Unfälle. So stießen im Februar 2008 drei Heißluftballons zusammen, sieben Insassen wurden damals verletzt. Als 2009 ein Ballon abstürzte, wurden 16 Touristen verletzt.

rb/re/as (afp, dpa, rtr)

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