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DokFilm

Tod auf den Philippinen

Auf den Philippinen hat Präsident Rodrigo Duterte Drogendealern und Süchtigen den Krieg erklärt. Über 7000 Menschen sind seit seinem Amtsantritt von Polizei und Mordkommandos getötet worden. Besonders in den Slums lässt Duterte hart durchgreifen.

Video ansehen 42:34

Schon 1989 schickte Duterte Todesschwadronen gegen Drogenkonsumenten auf die Straße. Damals war er Bürgermeister von Davao. 20 Jahre lang war er im Amt, bevor er zum Präsidenten gewählt wurde. Eines seiner Wahlversprechen: das Land von Drogen und Verbrechen zu befreien und alle Drogendealer und Konsumenten zu töten. Als starker Mann in der Provinz wurde Duterte auch als Retter für das Land gesehen, das als sogenannter "Narco-Staat" abzugleiten drohte. Doch trotz aller Härte während seiner Zeit als Bürgermeister: Davao hat noch immer die höchste Mordrate im Land und die zweithöchsten Rate an Vergewaltigungen. Die Angst vor dem Drogenproblem ist dennoch so hoch, dass die Massentötungen von Drogenhändlern fast schon zur Normalität werden. Meist trifft es Einwohner der armen Viertel. Dennoch hat Duterte noch immer hohe Zustimmungswerte in der Bevölkerung. Menschenrechtsorganisationen sind alarmiert. Während Familienangehörige Getöteter trauern, nimmt das Land Dutertes Politik hin. Die Toten sind einfach eine wachsende, namenlose Zahl.