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Fußball

Timo Werner schießt Freiburg ab

RB Leipzig gewinnt verdient gegen den SC Freiburg und feiert den ersten Saisonsieg. Nationalspieler Timo Werner sorgt fast im Alleingang für die Entscheidung und baut dabei eine besondere Serie aus.

Als Timo Werner in der 83. Spielminute ausgewechselt wurde, erhoben sich die Zuschauer im Leipziger Stadion und applaudierten ihrem Matchwinner. Der "Fußballgott" hatte mit seinem siebten Bundesliga-Doppelpack den Vizemeister zum 4:1 (0:1) gegen den SC Freiburg geführt - und nach dem Fehlstart zurück zum Vollgasfußball der Vorsaison. "Wir wissen, was wir an ihm haben. Er kann aus nichts Tore machen", lobte Mittelfeldspieler Diego Demme den Matchwinner. Eine Woche nach dem 0:2 bei Schalke 04, wo er nach seiner Schwalbe im Vorjahr wie in vielen anderen Stadien der Republik mit Schmähgesängen empfangen worden war, genoss Werner die Zuneigung der Leipziger Fans. Sagen wollte er nach seinem dritten Doppelpack im dritten Bundesligaspiel gegen Freiburg aber nichts. Auch sein Trainer lobte den Stürmer: "Er ist ein Wettkampftyp. Wenn Timo trifft, geht's uns gut, wenn nicht, wird es für uns alle schwerer", sagte Ralph Hasenhüttl.

Nach der Pause dreht Leipzig auf

Bundesliga RB Leipzig - SC Freiburg Timo Werner (picture-alliance/dpa/S. Kahnert)

Mit zwei Toren maßgeblich am RB-Sieg beteiligt: T. Werner

Neben der starken Vorstellung des 21-Jährigen, beeindruckte RB mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Besonders in der 2. Halbzeit ließen die Gastgeber dem Sportclub kaum Luft zum atmen. "Wenn man so am Rad dreht wie wir, wird man irgendwann belohnt", sagte Trainer Hasenhüttl: "Es war ein Sieg der Moral, weil wir nie aufgehört haben." Nach dem 0:1-Pausenstand drehten die Leipziger mit einem wahren Sturmlauf das Spiel.

Der Lohn waren die Treffer von Werner und Kapitän Willi Orban. Knapp zwei Minuten nach seiner Einwechslung erhöhte Neuzugang Bruma auf 4:1. Der Freiburger Nicolas Höfler sah wegen wiederholten Foulspiels kurz vor dem Ende die Gelb-Rote Karte. Bei den Leipzigern musste Stürmer Yussuf Poulsen wegen muskulärer Probleme passen, für ihn feierte 15-Millionen-Mann Jean-Kevin Augustin ein starkes Startelfdebüt in der Bundesliga. "Er hat gezeigt, dass er auf alle Fälle eine Alternative für uns ist", lobte Hasenhüttl seinen Neuzugang. Freiburg-Trainer Christian Streich erkannte die Überlegenheit von RB neidlos an: "Die erste Halbzeit war gut, dann kriegen wir zu schnell die Tore und haben keine Chance mehr gegen Leipzig."

tk/ck (sid, dpa)

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