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Fußball

Timo Horn: Pokalheld in Duisburg

Kölns Shootingstar Timo Horn hat einmal mehr bewiesen, wie wichtig er als Torwart für seinen "Effzeh" ist. Aber was steckt hinter dem Erfolg des gebürtigen Kölners und wie fing alles an?

Der 1.FC Köln durchlebt momentan einen goldenen Herbst - drei Siege am Stück und mitlerweile ein ordentlicher zehnter Tabellenplatz nach 9 Spieltagen. Der "Effzeh" stellt die drittbeste Abwehr der Liga und das liegt vor allem an U21-Nationalkeeper Timo Horn. Horn ist der momentan jüngste Stammkeeper aller 18 Bundesligisten und bestätigt seine guten Leistungen aus dem Vorjahr. Beim Pokalauftritt der "Geißböcke" war der gebürtige Kölner wieder der Held. Die Elfmeter der Duisburger Zlatko Janjic und Dennis Grote stellten kein Problem dar - Horn parierte fantastisch und war der Garant für den Achtelfinaleinzug. Das sah auch FC-Kapitän Matthias Lehmann so: "Wir können uns nur bei ihm bedanken"

Zahlreiche Interessenten

Seine starken Leistungen bleiben sowohl national als auch international nicht unbeachtet. Neben Borussia Dortmund und Red Bull Leipzig, soll neuerdings auch der FC Liverpool Interesse an Horn haben, der seit seinem neunten Lebensjahr beim FC spielt. Das soll im Moment jedoch keine Rolle spielen, so FC-Manager Jörg Schmadtke, der sich wohl oder übel mit dem Interesse anderer Clubs für seinen Torwart beschäftigen muss. Horns Vertrag läuft 2016 aus und im nächsten Sommer darf er den Club für eine festgeschriebene Ablöse von 4,5 Millionen Euro verlassen. Daher soll ein neuer Vertrag ausgehandelt werden, jedoch bestehen Horn und sein Berater auf eine erneute Ausstiegsklausel.

Der Weg zur Nummer 1

Fußball 2. Bundesliga 21. Spieltag SV Sandhausen - 1. FC Köln Torwart Timo Horn ballt die Fäuste (Foto: Uwe Anspach/dpa)

Horns Marktwert soll bei drei Millionen Euro liegen

Timo Horn wurde 1993 in Köln geboren. Seine fußballerischen Anfänge tat er beim kölnischen Stadtteilverein SC Rondorf, bevor er 2002 im Alter von neun Jahren in die Jugendmannschaft des 1. FC Köln wechselte. Dort ackerte er sich von der F-Jugend bis in die zweite Mannschaft und schließlich in den Profikader des FC hoch, welchem er seit 2011 angehört. Nach dem Abstieg des Clubs 2012 stand er plötzlich im Tor und nicht Michael Rensing. Es folgte eine fulminante Debütsaison mit nur 33 Gegentoren in 33 Spielen und 11 Spielen ohne Gegentor. Dennoch reichte es erst in der nächsten Saison zum Aufstieg - Horn und seine Abwehr kassierten lediglich 18 Gegentreffer. In seiner ersten Bundesligasaison blieb der 1,92 Meter große Torwart in den ersten vier Spielen viermal ohne Gegentreffer und knackte somit prompt einen Bundesliga-Rekord. Wenn er so weiter macht, wie bisher, war es bestimmt nicht der letzte.

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