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Interaktiv

"Tim K. ist ein Produkt unserer Gesellschaft"

In dieser Woche haben sich die DW-WORLD.DE-User vor allem mit dem Amoklauf von Winnenden, dem Ringen um Opel und dem Klatten-Prozess beschäftigt.

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Amoklauf von Winnenden

Man braucht nicht Schulpsychologen zu fragen, wieso Tim K. diese schreckliche Tat begangen hat. Die Gesellschaft soll sich selbst fragen, warum sie sich für eine Lebensweise entschieden hat, welche die Gier fördert und Erfolg nur mit Geld misst. Fragt man, warum Tim sich in dieser brutalen Weise verhalten hatte? Könnte es nicht sein, dass er nicht in der Lage gewesen ist, mit der materialistisch geprägten Gesellschaft fertig zu werden? Tim ist ein Produkt einer Gesellschaft, die menschliche Werte vergessen hat. Wir müssen anfangen, uns selbst zu fragen: Wann haben wir das Gleichgewicht verloren?

Kai Nicholson, Indien

Meist ist Demütigung und Mobbing von Mitschülern und Lehrern der wahre Grund. Meist sind auch die Lehrer machtlos gegen die Mitschüler. Meist haben die Lehrer selbst Angst. Bei einigen jungen Menschen kann das Potential der seelischen Kränkung zu einer Bombe werden.

Herbert Fuchs, Finnland

Opel

Die drei Milliarden für Opel sind doch "Peanuts" im Vergleich zu den mehr als hundert Milliarden für die marode Hypo Real Estate und die diversen Landesbanken.

Karl Fuss, Frankreich

Viele Jahre lang stand Opel unter dem Schutz der großen Mutter GM. Andere Autobauer wie Borgward, BMW, NSU und so weiter haben sich den ständig wechselnden Bedingungen angepasst oder wurden eben aufgelöst oder übernommen. Das gleiche geschieht jetzt mit Opel. Das ist ein normaler Prozess.

Martin Trittelvitz

Der Staat sollte Opel jetzt nicht helfen. Wenn Opel die vom Käufer gewünschten Modelle baut oder zur Verfügung hat, dann greift sowieso das Konjunkturprogramm vom Staat. Haben sie die richtigen oder eben falschen Modelle, wird dies einfach von der Nachfrage geregelt. Sind genügend Aufträge da, kann auch der Staat eventuell Garantien leisten.

Ludwig Schönhofer

Der Klatten-Prozess

Sehr genau las ich, was dieser weisen Frau passierte. Sie tut mir sehr, sehr leid. Ich wünsche ihr aufrichtig, viel Kraft, das Ganze gut zu verdauen - aber auch Glück, damit ihre Familie zu ihr hält. Dafür braucht man keine Millionen, nur liebevollen Halt!

Ros Lichtenberger-Latosinszky

Liebe Frau Klatten, auch wenn Sie diese Nachricht niemals lesen werden, ist es mir trotzdem ein großes Bedürfnis, Ihnen zu Ihrer Größe zu beglückwünschen! Ich bin stolz auf Sie.

Renate Garlipp