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Jazz live

Till Brönner und Dieter Ilg: Kreative Konfrontation

Zwei geniale Musiker trafen sich beim Jazzfest Bonn 2013 zum kreativen Stelldichein: Trompeter Till Brönner und Bassist Dieter Ilg präsenierten auf großer Festivalbühne ein ungewöhnlich breites Repertoire.

Till Brönner ist der derzeit einzige deutsche Jazzer von Weltruf, spielt Trompete und Flügelhorn, singt ein wenig, spielt ein bisschen Percussion, ist ein gut aussehender Showman und gebürtiger Bonner. Sein Partner am 11. Mai war Dieter Ilg. Der hat viel Humor, spielt einen sehr intelligenten Kontrabass und gibt auf der Jazzbühne die Rampensau.

Die beiden sind sich musikalisch ganz dicht auf den Fersen. "Wenn man keine Harmonien hört und plötzlich dann doch welche hört, dann liegt das daran, dass jemand wie Dieter Ilg den Bass spielt: weil er das nämlich alles schon ersetzt!", erklärt Till Brönner die Besonderheit des Konzerts beim Jazzfest Bonn. "Es ist die kleinstmögliche Einheit einer sogenannten Gruppe", ergänzte der Bassist. Dadurch, dass das Duo keine weiteren Instrumente neben sich auf der Bühne habe, seien sie vollkommen auf sich selbst fokussiert.

Das Duo brachte eigene Arrangements von Jazz-Klassikern und eines Paul McCartney-Hits. Till Brönner blies frische Luft in ein traditionelles deutsches Volkslied, in das Dieter Ilg ein wenig "Smoke On The Water" pustete . Auch Beethovens Fünfte und ein brasilianischer Bossa brachten die beiden zu Gehör - mit viel Freude an unvorhersehbarer Improvisation, mit atemberaubender Souveränität und bissiger musikalischer Ironie.

Die nächsten Konzertmitschnitte:
-Bigbandnachwuchs: Das Bundesjugendjazzorcheter (BuJazzO)
-Jazzlegenden: Der Pianist Jasper van't Hof und der Trompeter Tony Lakatos

Audio und Video zum Thema