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Aktuell Deutschland

Tiefe Trauer am Titisee

Fünf Tage nach der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt im Schwarzwald wurde der Opfer mit einem Trauergottesdienst gedacht. Bei dem Feuer kamen 14 Menschen ums Leben.

Mit einer bewegenden Trauerfeier haben sich rund tausend Menschen in Titisee-Neustadt von den 14 Opfern der Brandkatastrophe in einer Behindertenwerkstatt verabschiedet. Zu den Gästen, die in das St.-Jakobus-Münster in der Schwarzwaldgemeinde gekommen waren, zählten Bundespräsident Joachim Gauck, der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne), Landesinnenminister Reinhold Gall (SPD) sowie Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU).

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Titisee: Gedenken an Opfer des Feuerdramas

Ökumenischer Gottesdienst

In der gemeinsam ausgerichteten Trauermesse sprachen der Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch und der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Baden, Ulrich Fischer, den Angehörigen der Toten ihre Anteilnahme aus und dankten den Einsatzkräften von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten.

"Wir können nicht so recht fassen, was sich da in den Räumen der Caritas-Werkstätte abspielte. Wir können nicht begreifen, was geschehen ist", sagte Zollitsch in seiner Predigt. "Wir sind alle im Schockzustand. Der Schmerz und die Trauer vereinen uns", sagte der katholische Pfarrer Johannes Herrmann der Gemeinde.

Um elf Uhr läuteten alle evangelischen und katholischen Kirchenglocken in der Region zehn Minuten lang. Am Montag waren bei einer Gasverpuffung in der Caritas-Behindertenwerkstatt in Titisee-Neustadt 13 behinderte Menschen und eine Betreuerin ums Leben gekommen. Mehrere Menschen wurden schwer verletzt.

pg/gmf (dpa, dapd, kna, epd)

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