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Sport

"Ticketverkauf fair"

Das deutsche Organisationskomitee der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 hat beim Ticket-Workshop der WM-Teilnehmer in Düsseldorf überwiegend positive Resonanz erhalten. "Ich bin der Meinung, dass Deutschland ein faires System entwickelt hat", sagte Lennart Johansson, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sowie als Vize-Präsident des Weltverbandes FIFA auch Chef der WM-Organisationskommission. FIFA-Chef Joseph S. Blatter hatte am Wochenende das Ticketing bei der WM 2006 kritisiert. Die Deutschen hätten ein System gewählt, "dass ich nicht verstehe".

Der für den Kartenverkauf zuständige OK-Vize-Präsident Horst R. Schmidt zeigte sich nach dem rund zweieinhalbstündigen Informationstreffen mit Vertretern aus allen WM-Teilnehmer-Verbänden sowie der FIFA sehr zufrieden. "Eine negative Beurteilung wie Blatter sie vorgenommen hat, habe ich nicht gespürt", sagte Schmidt.

Die Kritik von Blatter hatte Schmidt ebenso wie der deutsche WM-OK-Präsident Franz Beckenbauer heftig zurückgewiesen. Der Ticket-Workshop bestätigte ihn in dieser Meinung. "Vielleicht hat sich Blatter an diesem Tag einfach nicht wohl gefühlt. Es gibt wenig, dass wir sagen müssten, wir würden es beim nächsten Mal anders machen", sagte Schmidt dem sid: "Ich weiß, was wir tun, und ich weiß, was wir noch zu tun haben. Und ich bin in keiner Weise in Besorgnis, dass wir das nicht hinkriegen werden."

  • Datum 07.03.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/85FZ
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