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Wirtschaft

ThyssenKrupp kann griechische Werften verkaufen

Der Industriekonzern ThyssenKrupp hat sich mit Griechenland über den Verkauf der griechischen Werft Hellenic Shipyards (HSY) geeinigt. Wie die ThyssenKrupp AG am Donnerstagabend mitteilte, haben ThyssenKrupp Marine Systems, Abu Dhabi MAR und die griechische Regierung Einigkeit über die Vertragstexte zur Umsetzung des Rahmenabkommens von Mitte März erzielt. Die ThyssenKrupp-Schiffbautochter hatte die staatliche HSY 2002 übernommen, nachdem Griechenland die Werft mit dem Bau von vier U-Booten beauftragt hatte. Wegen angeblicher Technikmängel hat die Regierung die Abnahme der Boote jedoch verweigert. Die Außenstände summieren sich deshalb auf 524 Millionen Euro. Im März hatte sich der DAX-Konzern aber mit der griechischen Regierung auf eine Lösung verständigt. Abu Dhabi MAR übernimmt von ThyssenKrupp zudem die Hamburger Werft Blohm + Voss sowie den zivilen Schiffbau in Kiel. Im Fregattenbau wollen beide Unternehmen ein Joint Venture gründen.