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Pressemitteilungen

Thorsten Polleit: "Defizit steigt auf 4,7 Prozent"

Chefvolkswirt Barclays Capital im Interview mit DW-TV

Die von der Regierung vorgesehenen Reformen zielten zwar in die richtige Richtung, seien jedoch "noch nicht mutig genug". Daher sei es "sehr unwahrscheinlich, dass wir dadurch die Wachstums- und Beschäftigungseffekte erlangen werden, die wir uns alle wünschen". Das sagte Thorsten Polleit, Chefvolkswirt Barclays Capital, im Interview mit DW-TV.

Besonders wichtig sei es, "das Tarifkartell auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu beenden" und die Staatsausgaben zu senken. "Wir wissen, dass das Defizit in diesem Jahr wahrscheinlich auf 4,7 Prozentpunkte des Bruttoinlandsprodukts steigen wird. Das ist unerträglich und zeigt auch dass die Reformen nicht greifen", so Polleit im deutschen Auslandsfernsehen.

Er glaube nicht, "dass wir uns trösten sollten mit der internationalen Konjunkturschwäche. Der Großteil der Probleme, die wir haben in Deutschland - sei es auf dem Arbeitsmarkt, sei es mit den Staatsfinanzen - die sind hausgemacht, das sind strukturelle Probleme, nicht konjunkturelle Probleme."

13. Oktober 2003
199/03

  • Datum 13.10.2003
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4AxM
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