1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Pressemitteilungen

Thomas Straubhaar: Steuerreform nicht über höhere Staatsverschuldung finanzieren

Leiter des Forschungsinstituts HWWA im Interview mit DW-TV

"Wenn die angekündigte Steuererleichterung kreditfinanziert wird, also über eine neue Staatsverschuldung, dann wird der kurzfristige Effekt groß, der langfristige aber sehr negativ sein." Das sagte der Leiter des Hambur-gischen Weltwirtschaftsarchivs (HWWA), Thomas Straubhaar, in einem Interview mit DW-TV. Statt eine höhere Neuverschuldung in Kauf zu neh-men, sollte die von Bundeskanzler Schröder jetzt für Anfang 2004 geplante Steuerreform durch einen Abbau von Subventionen finanziert werden, so Straubhaar im deutschen Auslandsfernsehen weiter.

Der Hamburger Wirtschaftswissenschaftler rechnet nicht mit der von Bun-desfinanzminister Eichel prognostizierten finanziellen Ersparnis für die Bun-desbürger von durchschnittlich zehn Prozent: "Selbst wenn die Steuerer-leichterung zehn Prozent betragen würde, würde dies nicht zu einem höheren Konsum der Verbraucher führen." Das Geld würde eher gespart, "weil die Zeit unsicher ist".

30. Juni 2003
130/03

  • Datum 30.06.2003
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/3nTN
  • Datum 30.06.2003
  • Drucken Seite drucken
  • Permalink http://p.dw.com/p/3nTN