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Typisch deutsch

Thomas Ostermeier, Theaterregisseur

Der Theater-Regisseur und Intendant der renommierten Schaubühne in Berlin, Thomas Ostermeier galt lange als der ewig junge Wilde des deutschen Theaters.

Mittlerweile ist Thomas Ostermeier 43 und wurde bereits für sein Lebenswerk geehrt, mit einem "Goldenen Löwen" auf der Biennale Venedig 2011. Schon früh wurde er als Regie-Wunderkind gehandelt.

Nach einer nicht ganz leichten Kindheit in Bayern und ersten Schauspielerfahrungen bei Einar Schleef in Berlin, studierte der Sohn eines Soldaten und einer Verkäuferin bis 1996 Regie an der Berliner Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“. Direkt nach dem Studium betraute ihn der damalige Intendant des Deutschen Theaters, Thomas Langhoff, mit der Leitung der Nebenspielstätte „Baracke“, das er vor allem mit Stücken junger britischer Theaterautoren zum Theater des Jahres machte. Keine vier Jahre später, mit 31 Jahren, stand Ostermeier bereits an der Spitze eines der renommiertesten Theater des Landes: der Berliner Schaubühne, an der er nun auch mit Klassikern von Shakespeare oder Ibsen große und umjubelte Erfolge feierte.

Heute ist er Intendant der Schaubühne und längst nicht mehr nur in Deutschland begehrt. Ob in Moskau oder London, seine Inszenierungen werden weltweit gespielt. Ständig ist Thomas Ostermeier unterwegs zwischen der deutschen Hauptstadt und den großen Theater-Festivals von Avignon bis Salzburg.

(Wiederholung vom 15.04.2012)

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