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Typisch deutsch

Thomas Beckmann, Cellist

Seine Kunst nutzt Thomas Beckmann, um Obdachlose zu unterstützen. Mit unzähligen Benefizkonzerten spielte der 55-jährige Cellist weit über 1,5 Millionen Euro ein.

Mit dem Geld finanziert er den 1996 von ihm gegründeten Verein „Gemeinsam gegen Kälte“, der soziale Projekte für arme und obdachlose Menschen fördert. Über die Gründe seines Engagements spricht der Künstler bei „Typisch deutsch“.

Schon als Kind war der 1957 in Düsseldorf geborene Thomas Beckmann vom Klang des Cellos fasziniert. Er studierte zunächst Altphilologie und danach Musik. Seine Ausbildung zum Cellisten beendete er als Meisterschüler von Pierre Fournier in Genf. Zurück in Düsseldorf zog Thomas Beckmann 1992 mit seiner Frau, der Konzertpianistin Kayoko Matsushita-Beckmann, in das Haus, in dem das Komponistenpaar Robert und Clara Schumann seinen letzten Wohnsitz hatte.

Der Tod zweier obdachloser Frauen, die eines Winters mitten in Düsseldorf erfroren, erschütterte den 55-Jährigen so tief, dass er 1996 den Verein „Gemeinsam gegen Kälte“ gründete. Thomas Beckmann geht seither jedes Jahr auf Benefiztour quer durch Deutschland, um Geld zu sammeln, mit dem der Verein in inzwischen 100 deutschen Städten Projekte für arme und obdachlose Menschen fördert. Für sein musikalisches und soziales Werk wurde Thomas Beckmann unter anderem mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

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