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| 25.09.2016 | 17:00

Jordanischer Schriftsteller vor Gerichtsgebäude erschossen

In Jordanien ist der prominente Schriftsteller Nahed Hattar vor dem Gericht in der Hauptstadt Amman erschossen worden. Der 56-jährige Christ sollte sich vor dem Gericht wegen einer gegen die IS-Miliz gerichteten Karikatur verantworten. Wie die Nachrichtenagentur Petra berichtete, wurde Hattar von drei Kugeln getroffen. Der Schütze wurde festgenommen. Der Autor war Mitte August festgenommen worden. Er hatte auf seiner Facebookseite eine Karikatur veröffentlicht, die sich über Dschihadisten der Miliz "Islamischer Staat" (IS) lustig macht. Er wurde wegen Beleidigung des Islams und Anstiftung zu konfessionellem Zwist angeklagt und Anfang September gegen Kaution freigelassen.

UN-Generalsekretär Ban entsetzt über Luftangriffe auf Aleppo

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat mit scharfen Worten die jüngsten massiven Luftangriffe auf Aleppo kritisiert. Er sei "entsetzt über die eiskalte militärische Eskalation" in der nordsyrischen Stadt, deren Bewohner den schlimmsten Angriffen seit dem Beginn des Syrien-Konflikts ausgesetzt seien, sagte Ban in New York. Besonders scharf reagierte er auf Berichte, wonach die syrische Luftwaffe bei ihrer Offensive gegen die von Rebellen kontrollierten Stadtteile unter anderem auch Brand- sowie sogenannte bunkerbrechende Bomben einsetzt. Der systematische Einsatz derartiger Waffen in dichtbesiedelten Gebieten käme einem Kriegsverbrechen gleich, sagte er. US-Außenminister John Kerry forderte von Syrien ein sofortiges Ende der Luftangriffe.

Polizei in Charlotte veröffentlicht Videos

Nach anhaltenden Protesten wegen der tödlichen Schüsse eines Polizisten auf einen Schwarzen im US-Bundesstaat North Carolina hat die Polizei Videoaufnahmen von dem Vorfall an Medien verschickt. Die Aufnahmen von Kameras an den Uniformen und auf dem Armaturenbrett eines Einsatzfahrzeugs zeigen, wie der 43-jährige Familienvater Keith Lamont Scott sein Auto verlässt. Stimmen fordern ihn auf, die Waffe fallen zu lassen, aber es ist nicht ersichtlich, ob Scott überhaupt etwas in den Händen hält. Es fallen vier Schüsse, das Opfer stürzt zu Boden. Polizeichef Kerr Putney verschickte zugleich Fotos einer Waffe, auf der angeblich die DNA Scotts sei, sowie von einer Marihuana-Zigarette, die er geraucht habe. Scott war am Dienstag auf einem Parkplatz vor einer Wohnsiedlung erschossen worden. Laut seiner Familie wartete er mit einem Buch in der Hand auf seinen kleinen Sohn.

Festnahme nach Schüssen in US-Einkaufszentrum

Rund 24 Stunden nach einer Schießerei in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Washington ist der mutmaßliche Amokschütze gefasst worden. Das teilte die Polizei über den Internetdienst Twitter mit. Bei dem Verdächtigen handelt es sich um einen 20-jährigen Einwanderer aus der Türkei. Der Mann soll am Freitagabend in der Kleinstadt Burlington das Feuer in der Kosmetikabteilung des Kaufhauses Macy's eröffnet haben. Bei der Schießerei wurden fünf Menschen getötet. Die Hintergründe der Tat sind unklar.

Schweizer sagen "Ja" zu mehr Befugnissen für Geheimdienst

Bei einem Referendum haben sich die Schweizer mit klarer Mehrheit dafür entschieden, die Befugnisse des nationalen Geheimdienstes bei der Überwachung auszuweiten. Laut Hochrechnungen des Instituts gfs.bern im Auftrag des Schweizer Fernsehens (SRF) stimmten 66 Prozent der Teilnehmer dafür. Abgestimmt wurde über ein vom Parlament bereits gebilligtes Gesetz, das es dem Nachrichtendienst des Bundes (NDB) zur Abwehr von Terroranschlägen in Einzelfällen erlaubt, Telefonate abzuhören, Wohnungen zu verwanzen und Computer anzuzapfen. Abgelehnt wurde hingegen eine Volksinitiative der Gewerkschaften zur Erhöhung der Rente um zehn Prozent. Dagegen entschieden sich laut Hochrechnung 60 Prozent. 63 Prozent der Wahlbeteiligten sagten zudem Nein zu einer Initiative der Grünen Partei für einen umfassenden ökologischen Umbau der Volkswirtschaft.

Feuer auf Öltanker im Golf von Mexiko

Vor der Hafenstadt Veracruz im Golf von Mexiko ist ein Öltanker in Brand geraten. Dies teilte der Betreiberkonzern Pemex mit. Die 31 Besatzungsmitglieder konnten bereits in Sicherheit gebracht werden. Mehrere Löschmannschaften sind im Einsatz. Die Ursachen des Feuers sind unklar. Örtlichen Medienberichten zufolge hatte es eine Explosion auf dem Schiff gegeben. Der Öltanker hat demnach eine Kapazität von 80.000 Ölbarrels.

Hamburger SV trennt sich von Trainer Labbadia

Fußball-Bundesligist Hamburger SV hat sich von Trainer Bruno Labbadia getrennt. Das teilte der Club mit. Anfang der kommenden Woche soll der Nachfolger präsentiert werden. Favorit auf den Trainerposten bei den Hanseaten ist Markus Gisdol. Hamburg hatte das Heimspiel 0:1 gegen Bayern München verloren, es war die vierte Niederlage in Folge.

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