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Wirtschaft

Die aktuelle Wirtschafts-Sendung.

Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 25.07.2016 | 15:00

Ansbach-Attentäter drohte in Video mit Anschlag "im Namen Allahs"

Nach dem Anschlag von Ansbach gibt es nach Angaben der bayerischen Landesregierung Anzeichen für einen islamistischen Hintergrund. Auf dem Handy des Täters hätten Ermittler ein Video gefunden, in dem dieser einen Terroranschlag "im Namen Allahs" gegen Deutsche androhe, sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann in Nürnberg. Zudem habe er seine "Zugehörigkeit" zum Anführer der Terrormiliz "Islamischer Staat", Abu Bakr al-Bagdadi, bezeugt. Inzwischen erklärte die Nachrichtenagentur Amak, die als IS-Sprachrohr gilt, der Attentäter von Ansbach sei ein "Soldat des Islamischen Staates". Bei einem Bombenanschlag am Rande eines Musikfestivals im bayerischen Ansbach hatte sich ein Asylbewerber aus Syrien selbst getötet und mindestens zwölf Menschen verletzt. Der 27-Jährige hatte offenbar vergeblich versucht, auf das Festivalgelände vorzudringen. Der Syrer, der offenbar nach Bulgarien abgeschoben werden sollte, war der Polizei bekannt, unter anderem wegen Drogen- und Nötigungsdelikten. Er war wegen zweier Suizidversuche in Behandlung.

     

Amoklauf in München: Freund als Mitwisser festgenommen

Im Zuge der Ermittlungen zum Amoklauf in München ist ein Freund des 18-jährigen Täters als mutmaßlicher Mitwisser festgenommen worden. Er soll den Todesschützen in der Psychiatrie kennengelernt und sich mit ihm auch kurz vor dem Blutbad nahe des Tatorts getroffen haben. Gegen den 16-jährigen Afghanen werde wegen Nichtanzeigens einer Straftat ermittelt, teilte die bayerische Polizei mit. Es werde Haftbefehl beantragt. - Der Jugendliche hatte sich nach dem Amoklauf mit neun Todesopfern selbst bei den Behörden gemeldet, sich bei seinen Aussagen aber in Widersprüche verwickelt.

Nach Putschversuch: Haftbefehle auch gegen kritische Journalisten

Nach Verhängung des Ausnahmezustands in der Türkei hat die Istanbuler Staatsanwaltschaft Haftbefehle gegen 42 Journalisten erlassen, darunter eine prominente Regierungskritikerin. Die Journalistin Nazli Ilicak gehöre zu 42 Verdächtigen, nach denen im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Putschversuch gefahndet werde, meldete auch die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, die Ermittlungen richteten sich gegen Medien aus dem Netzwerk des Predigers Fethullah Gülen. Die Regierung macht Gülen für den Putschversuch verantwortlich. DHA meldete weiter, bei Razzien gegen Gülen-Anhänger in Istanbul seien 31 Akademiker festgenommen worden, darunter auch Professoren. Seit dem Putschversuch sind nach offiziellen Angaben mehr als 13 000 Verdächtige festgenommen worden, knapp 6000 davon sitzen in Untersuchungshaft.

Viele Tote bei Selbstmordanschlag nördlich Bagdad

Bei einem Selbstmordanschlag im Irak sind mindestens 18 Menschen mit in den Tod gerissen worden. Mehr als 30 weitere wurden nach Behördenangaben verletzt, als der Attentäter sein mit Sprengstoff beladenes Fahrzeug in einen Kontrollpunkt der Stadt Chalis nördlich der Hauptstadt Bagdad steuerte. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand, zuletzt verübte jedoch die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) zahlreiche Anschläge im Irak. - Erst am Sonntag waren bei einem Selbstmordanschlag in Bagdad, zu dem sich der IS bekannt hatte, mindestens 15 Menschen getötet worden.

Bislang höchster chinesischer Militär wegen Korruption verurteilt

Als bislang höchster Militär des Landes ist Chinas General Go Boxiong wegen Korruption zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Ein Militärgericht befand den früheren Vizechef der Militärkommission der Bestechlichkeit für schuldig, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete. Sein persönliches Vermögen und illegale Gelder und Besitztümer seien beschlagnahmt und staatlichen Kassen übertragen worden, berichtete die Staatsagentur. Der 74-Jährige gehörte einst zur engsten Militärführung, die heute von Staats- und Parteichef Xi Jinping als Oberkommandierender geleitet wird. Er saß auch im mächtigen Politbüro der Kommunistischen Partei. Go Boxiong soll nach Hongkonger Presseberichten einige Millionen an Bestechungsgeldern angenommen haben. - Neben ihm war auch der ähnlich ranghohe Vizemilitärchef Xu Caihou wegen Korruption angeklagt, doch starb dieser im März 2015 an Krebs.

Philippinischer Präsident erklärt Waffenruhe mit KP-Rebellen

Der neue philippinische Präsident Rodrigo Duterte hat bekräftigt, sich mit den seit Jahrzehnten gegen die Regierung kämpfenden kommunistischen Aufständischen aussöhnen zu wollen. In seiner ersten Rede im Parlament in Manila kündigte er einen einseitigen Waffenstillstand an. Er rief die Rebellen auf, ebenfalls die Waffen niederzulegen. Auch KP-Führer hatten Bereitschaft zur Verständigung signalisiert. - Bei den Kämpfen mit den kommunistischen Rebellen sollen seit Ende der 60er Jahre mehr als 40.000 Menschen umgekommen sein.

Zwei Tote bei Schüssen vor Nachtclub in Florida

Bei einer Schießerei vor einem Nachtclub im US-Staat Florida sind mindestens zwei Menschen getötet worden. Bis zu 17 Menschen wurden verletzt, wie die Polizei in Fort Meyers bestätigte. Die Schüsse fielen demnach nach Mitternacht auf dem Parkplatz des "Club Blu", während in dem Lokal eine Teenager-Party im Gange war. Über die Hintergründe des Gewaltausbruchs gab es zunächst keine offiziellen Informationen. Drei Verdächtige seien vorläufig festgenommen worden. Zeugen berichteten von chaotischen Szenen auf dem Parkplatz und im Lokal. - Erst im Juni waren bei einem Anschlag auf einen Homosexuellen-Club in Orlando 49 Menschen umgekommen, 53 wurden verletzt.

Verizon kauft Internetgeschäft von Yahoo

Der kriselnde Internetpionier Yahoo wird vom Telekommunikationsriesen Verizon übernommen. Der Kaufpreis liegt bei rund 4,8 Milliarden Dollar (4,4 Milliarden Euro), wie die beiden US-Unternehmen mitteilten. Verizon will Yahoo mit seiner Internet-Tochter AOL fusionieren, um bei Online-Werbung besser mit Google und Facebook konkurrieren zu können.

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