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Wirtschaft

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Die Hörfunk-Nachrichten der DW | 09.02.2016 | 15:00

Mindestens neun Tote und 80 Verletzte bei Zugunglück in Bayern

Beim Frontalzusammenstoß zweier Züge auf einem eingleisigen Streckenabschnitt in Oberbayern sind nach neuen Polizeiangaben mindestens neun Menschen ums Leben gekommen. Die Zahl der Verletzten wurde nach unten korrigiert. Inzwischen gehen die Rettungskräfte von 81 Verletzten aus, darunter zehn Schwerverletzte. Laut Polizei waren rund 150 Fahrgäste mit den Zügen unterwegs. Die Waggons seien ineinander verkeilt und müssten mit sehr hoher Geschwindigkeit aufeinander geprallt sein, sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf einer Pressekonferenz. Die Unfallstelle liege in einer Kurve, so dass die beiden Zugführer vor dem Aufprall keinen Blickkontakt gehabt hätten. An die 500 Rettungskräfte seien im Einsatz gewesen. Wie es trotz entsprechender Sicherheitseinrichtungen zu dem Unglück im morgendlichen Berufsverkehr kommen konnte, ist derzeit noch unklar. - Bei den betroffenen Nahverkehrszügen handelt es sich um Bahnen eines privaten Betreibers. Die Strecke wird von der deutschen Bahn betrieben.

Mehr als eine Million Syrer harren in belagerten Städten aus

In Syrien leben nach Einschätzung von Hilfsorganisationen mehr als eine Million Menschen in belagerten Städten und Regionen. Das geht aus einem Bericht der niederländischen Organisation Pax und des amerikanischen Syria Institutes hervor. Die genannte Zahl ist etwa doppelt so hoch wie die Angaben der Vereinten Nationen. Die UN appellierten an die türkische Regierung, die Grenze für Flüchtlinge zu öffnen. Ein Sprecher des Flüchtlingshilfswerks UNHCR sagte, man verstehe die Sorge der türkischen Behörden, dass noch einmal große Mengen an Menschen ins Land kämen. Dennoch müssten alle Zivilisten, die vor dem Krieg in Syrien flöhen, aufgenommen werden. An der Grenze sitzen inzwischen zehntausende Flüchtlinge fest, die vor der massiven Bombardierung der Region Aleppo durch das syrische und russische Militär geflohen sind. Die Türkei verweigert ihnen die Einreise.

USA stationieren Raketenabwehrsystem gegen Nordkorea

Nach dem jüngsten nordkoreanischen Raketenstart bereitet das US-Militär die Stationierung eines mobilen Raketenabwehrsystems in Südkorea vor. Laut einem Pentagon-Sprecher könnte das System bereits in zwei Wochen installiert sein. Mit dem mobilen Abwehrsystem können Abfangraketen abgeschossen werden, die feindliche Geschosse in der Luft zerstören. Damit soll Südkorea gezielt vor möglichen Angriffen aus dem Norden geschützt werden. Es gebe keine Zweifel daran, dass der Raketenstart vom Sonntag der verdeckte Test einer militärischen Langstreckenrakete war, hieß es aus dem  Weißen Haus. Gegen das mobile Raketenabwehrsystem hat sich China ausgesprochen. - Pjöngjang beteuert, mit der abgefeuerten Langstreckenrakete sei ein Satellit für eine friedliche, wissenschaftliche Mission ins All befördert worden.

Auschreitungen bei Polizeieinsatz in Hongkong

In Hongkong ist es bei einem Polizeieinsatz zur Schließung von illegalen Straßen-Essensständen zu gewaltsamen Ausschreitungen gekommen. Laut Korrespondenten gab es im Geschäftsviertel Mangkok Straßenschlachten, als die Sicherheitskräfte versuchten, die Straßenhändler zu vertreiben. 48 Polizisten wurden verletzt, 24 Menschen wurden festgenommen. Es waren die schwersten Ausschreitungen in Hongkong seit den Zusammenstößen bei Protesten der Demokratiebewegung Ende 2014.

Umstrittenes NGO-Gesetz nimmt erste Hürde in der Knesset

Das israelische Parlament hat in erster Lesung für ein umstrittenes Gesetz gestimmt, mit dem überwiegend aus dem Ausland finanzierte Bürgerrechtsgruppen zur Offenlegung ihrer Finanzquellen gezwungen werden sollen. Bei Verstößen dagegen drohen hohe Bußgelder.

50 Abgeordnete votierten nach stundenlanger Debatte in der Knesset für die Regelung, 43 dagegen. Nichtregierungsorganisationen (NGOs)  fürchten durch das Gesetz die Eröffnung einer Hexenjagd insbesondere auf regierungskritische und propalästinensische Gruppen. Mehrere NGOs verwiesen darauf, dass sie schon jetzt alle Finanzquellen auf ihren Internetseiten offenlegen.

Nächste Runde im Kampf um die US-Präsidentschaftskandidatur

Mit den Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire setzen Demokraten und Republikaner den Kampf um die Präsidentschaftskandidatur fort. Bei den Demokraten zeichnet sich laut Umfragen ein klarer Sieg des 74-jährigen Bernie Sanders ab, der im benachbarten Bundesstaat Vermont Senator ist. Die frühere Außenministerin Hillary Clinton dürfte das Nachsehen haben. Am Montag vergangener Woche hatte sie die Vorwahl in Iowa mit einem hauchdünnen Vorsprung gewonnen. Bei den Republikanern sehen Meinungsforscher den umstrittenen Milliardär Donald Trump in Führung vor den Senatoren Marco Rubio und Ted Cruz. - Beide Parteien befinden in allen 50 Bundesstaaten über ihre Kandidaten, die im Juli auf Parteitagen offiziell gekürt werden. Die Präsidentschaftswahl ist am 8. November.

Deutschlands Exporte 2015 auf neuem Rekordhoch

Der deutsche Außenhandel hat im vergangenen Jahr neue Rekorde aufgestellt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, erhöhten sich

die Ausfuhren im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2014 um 6,4 Prozent. Deutsche Unternehmen verkauften Waren für fast 1,2 Billionen Euro ins Ausland. Die meisten Güter gingen in Länder der Europäischen Union, und zwar im Wert von knapp 694 Milliarden Euro. Auch die Importe erreichten neue Rekordwerte. Eingeführt wurden Waren im Wert von 948 Milliarden Euro, ein Plus von 4,2 Prozent zum Vorjahr.

DFB fordert in WM-Affäre Millionenbeträge zurück

Die Aufräumarbeiten beim DFB in der Affäre um die Fußballweltmeisterschaft 2006 gehen weiter: Jetzt soll auch der frühere Vizepräsident des WM-Organisationskomitees, Fedor Radmann, haftbar gemacht werden und 6,7 Millionen Euro an den Verband zahlen. Der Vertraute des einstigen Chefs der WM-Organisationskomitees, Franz Beckenbauer, soll die Summe demnach innerhalb von 20 Tagen an den Verband überweisen. Die geforderte Summe entspricht dem dubiosen Betrag, den der DFB vor der WM 2006 an den Weltverband FIFA überwiesen hat und nach derzeitigem Stand der Ermittlungen in einer schwarzen Kasse gelandet war. Mit dem Vorgehen gegen Radmann würde der DFB einen weiteren Schritt unternehmen, um einen möglichen finanziellen Schaden vom Verband fernzuhalten.

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