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Kultur

"The Interview" wird zum Kassenschlager

Die umstrittene US-Komödie "The Interview" kommt jetzt auch in Deutschland ins Kino. Der Film hat für das Studio Sony Pictures bereits 36 Millionen Dollar eingespielt, davon 31 Millionen allein als Onlineversion.

Auch in Deutschland wird die politische Satire um den nordkoreanischen Diktator Kim Jong Un jetzt doch im Kino gezeigt. Ab 5. Februar läuft der Film, wie geplant, in den Kinos an. Der Starttermin war als Folge der massiven Hackerattacken auf den Sony Konzern und die Morddrohungen im Netz zwischenzeitlich abgesetzt und auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Für die Absetzung hatte das Produktionsstudio Sony Picture massive Kritik auch von Seiten der amerikanischen Politik und US-Präsident Obama geerntet. Daraufhin lief der Film in ausgewählten Programmkinos noch vor Weihnachten an.

Weltweite Proteste gegen Hackerattacke

Sony-Chef Kazuo Hirai hat sich am Montag (06.01.2015) auf der aktuellen Technikmesse CES in Las Vegas für die weltweite Unterstützung nach dem verheerenden Hackerangriff auf das konzerneigene Hollywood-Studio bedankt, wie US-Medien berichten. Unbekannte Hacker plünderten im Dezember 2014 nahezu den gesamten Datenbestand des Unternehmens. Neben der internen E-Mail-Kommunikation wurden auch mehrere bislang unveröffentlichte Filmproduktionen erbeutet. Die US-Behörde vermuten Nordkorea hinter diesem Anschlag. Beweise konnten dafür allerdings bislang nicht vorgelegt werden.

Mann auf Leiter: Kinofilm The Interview wird angekündigt

Kinobesitzer konnten den Kinostart von "the Interview" doch noch vor Weihnachten ankündigen

Trotzdem - oder gerade deshalb - ist die Satire inzwischen ein Kassenschlager: 31 Millionen Dollar sind allein durch die Ausspielung und Veröffentlichung im Internet eingespielt worden, teilte das Filmstudio Sony Picture in Las Vegas mit. Nach den Morddrohungen waren in den USA mehrere große Kinoketten abgesprungen und hatten den Film aus dem Programm genommen. Sony Picture wich daraufhin auf diverse Online-Dienste als Ausspielplattform aus. Die Regierung in Nordkorea hat die Satire scharf verurteilt, weist aber jeglichen Zusammenhang mit dem Hackerangriff auf den Konzern zurück.

hm/suc (dpa/columbiapictures.de)

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