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Reise

Thüringen feiert sein Porzellan

In Sachsen wurde das Porzellan erfunden, in Thüringen ging es vor 200 Jahren in die große Produktion. Diese Tradition feiern am Wochenende Manufakturen, Museen und Porzellanmaler beim "Tag des Thüringer Porzellans".

Ausstellung Museum Leuchtenburg Alim Pasht-Han

Acht Meter hoch: Der russische Künstler Alim Pasht-Han hat 2015 auf der Leuchtenburg in Thüringen die größte Vase der Welt geschaffen

Weimar, Gotha, Rudolstadt - 15 Orte in ganz Thüringen geben am Wochenende (11.-12.4.) Einblick in die alte Handwerkstradition der Porzellanherstellung. Auf Märkten werden kunstvolle Porzellanobjekte angeboten, Ausstellungen in Schlössern und Burgen führen in die Vergangenheit des “Weißen Goldes“. Die Porzellanmanufaktur Volkstedt ist die älteste Thüringens. Sie wurde 1762 gegründet. Am Wochenende finden hier kostenlose Führungen durch die Manufaktur statt. Wer will, kann eigene Porzellanschätze mitbringen und den Wert von einem Auktionator bestimmen lassen.

Thüringen stieg im 19. Jahrhundert zu einem Zentrum der Porzellanindustrie auf. Statt exklusiver Einzelstücke wurden hier bezahlbare Produkte für alle gefertigt. Damit führten die Thüringer Hersteller Ende des 19. Jahrhunderts den Markt an. Über 40 Porzellanbetriebe produzierten Tischporzellane, Spielwaren oder Isolatoren und verkauften sie in die ganze Welt.

fm/ks (porzellantag.de)