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Textilindustrie in Bangladesch - Verbesserungen in Sicht?

Es musste erst ein Unglück geschehen, damit die Welt auf eine Region schaut, in der Menschen unter katastrophalen Bedingungen arbeiten: In Bangladesch stellen Näherinnen für Billiglöhne Kleidung für Kunden in aller Welt her. Am 24. April 2013 stürzte eine Textilfabrik in Dhaka ein. Über 1100 Menschen starben.

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Was hat sich ein Jahr später bei Modefirmen, Lieferanten und vor allem für die Näherinnen getan? Das Unglück von Rana Plaza löste eine breite Diskussion über die Billigproduktionen in Asien und die Verantwortung der Konsumenten aus. Europäische Großabnehmer standen massiv in der Kritik. Sie alle ordern in Bangladesch, das nach China inzwischen als zweitgrößter Lieferant für die weltweite Textilindustrie gilt. Die Fabriken beschäftigen zumeist arme Frauen. Der europäische Einzelhandel versprach unter anderem, für bessere Arbeitsbedingungen und für verstärkte Kontrollen in den Fabriken zu sorgen. Ist das tatsächlich passiert? Was hat sich seit dem Unglück vor einem Jahr getan? Ein Blick hinter die Kulissen der Textilindustrie von Bangladesch. Eine Reportage von Carmen Meyer.