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Tropensturm

"Texas wird mit allem fertig"

US-Präsident Trump versucht im hochwassergeplagten Texas, den Betroffenen Mut zu machen. Tropensturm "Harvey" setzt den Süden der Vereinigten Staaten derweil weiter unter Wasser.

Der Tropensturm "Harvey" sei zwar gewaltig, sagte Donald Trump bei einem Besuch in der Küstenstadt Corpus Christi. "Aber wisst Ihr was: Das ist in Texas passiert. Und Texas wird mit allem fertig." Die Hilfe für Hochwasseropfer solle beispielhaft sein, so der US-Präsident weiter: "Wir wollen das besser machen als je zuvor."

Er werde mit dem Kongress zusammenarbeiten, um ein Rettungspaket zu schnüren, kündigte Trump später in der texanischen Hauptstadt Austin an. "Ich denke, wir werden die richtige Antwort finden." Aber womöglich habe es noch nie größere Schäden in der Geschichte des Landes gegeben, so Trump.

Kleiderspenden für Sturmopfer in Texas (picture-alliance/AP Photo/Houston Chronicle/E. Conley)

Auch Kleiderspenden sollen Sturmopfern in Texas helfen

"Harvey" wird inzwischen oft mit dem Hurrikan "Katrina" verglichen, der vor zwölf Jahren New Orleans im benachbarten Bundesstaat Louisiana heimsuchte und durch den etwa 1800 Menschen ums Leben kamen. Der damalige Präsident George W. Bush war wegen der als schleppend empfundenen Hilfsaktionen heftig kritisiert worden; Trump will offensichtlich eine ähnliche Reaktion der Öffentlichkeit verhindern.

Keine Visite in Houston

Ein Besuch des Präsidenten in der besonders betroffenen Millionenmetropole Houston ist nicht geplant, weil weite Teile der Stadt nach wie vor unter Wasser stehen. Und eine Entspannung der Lage ist nicht in Sicht: Meteorologen gehen davon aus, dass es bis Donnerstag oder Freitag weiterregnen wird.

Houstons Bürgermeister Sylvester Turner kündigte an, weitere Notquartiere für Schutzsuchende zu öffnen. Zudem verhängte er eine nächtliche Ausgangssperre. Hintergrund seien kriminelle Machenschaften, vor allem von Plünderern, so Turner.

Überflutete Straße in Houston (picture-alliance/dpa/D. J. Phillip)

In Houston wurden Straßen zu Flüssen

Nach einem Dammbruch in Brazoria County forderten die Behörden die Anwohner der Columbia-Seen auf, die Gegend umgehend zu verlassen. "Sofort raus jetzt!!", schrieb die Kreisverwaltung im Kurznachrichtendienst Twitter.

Und wieder Louisiana?

Auch in Louisiana werden in den kommenden Tagen heftige "Harvey"-Auswirkungen befürchtet. New Orleans Bürgermeister Mitch Landrieu empfahl den Bewohnern, Essen, Trinken und Medikamente für mindestens drei Tage vorrätig zu haben. Gouverneur John Bel Edwards sagte, Louisiana stehe das Schlimmste aller Wahrscheinlichkeit nach noch bevor.

wa/rk (rtr, dpa, afp)

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