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'Terroristen muss man foltern'

Das von den USA in Europa geplante Raketenabwehrsystem, das Geständnis von Scheich Mohammed, Bush in Südamerika und die Entwicklung in Simbabwe beschäftigen die DW-WORLD-Leser.

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Braucht Europa eine Raketenabwehr?

Für die USA ist Polen der amerikanische Stachel im Herzen von Europa. Die amerikanische Regierung hat offensichtlich ein erhebliches Interesse den europäische Einigungsprozess erheblich zu stören. Das wird mithilfe von Polen auch gelingen. Den Polen wird als Gegenleistung sicherlich nicht nur ein Raketenabwehrsystem in Aussicht gestellt sondern, ähnliche wie den Briten, bevorzugte Handelsbeziehungen zu den USA. (Axel Fink)

Jetzt beginnt wieder mal das Wettrüsten und danach der Kalte Krieg. Haben die Militärs und Rüstungslobby sich durchgesetzt? Es lagern doch noch genug Erde-Vernichtungssysteme. Ich war mal Amerikafan. War. (W. Seewe)

Wo nur mögen die wahren Motive der amerikanischen Pläne liegen? Welchen Schutz hätte eine solche Raketenabwehr den Amerikanern am 11.9. in Amerika geboten? Mit Terroranschlägen wird wohl auch in Zukunft "effektiver" gearbeitet werden können, wenn der Iran es will. Der Gebrauch seiner künftigen Raketen käme doch einem "Selbstmord" gleich. (Hartmut Sabionski)

Russland reagiert absolut richtig. Wenn die USA behaupten, ihr in Tschechien und Polen geplantes Abwehrsystem sei lediglich gegen Raketen aus Nordkorea und Iran gerichtet, dann hat die russische Frage, warum man dieses System denn nicht im Irak, also näher an den Abschussbasen stationiere, ihre Logik. Offenbar war den USA das Verhältnis zu Russland in den Jahren nach dem kalten Krieg zu ruhig. Was ist nur aus den USA geworden? (Hans Lauterfeld)


Angebliches Geständnis von Scheich Mohammed

Der Mann gehört vor ein ordentliches Gericht. Die Verhandlung sollte live über alle Sender ausgestrahlt werden. Dann würde man ja sehen, was von dem angeblichen Geständnis übrig bleibt. (Klaus Jacobi)

Ich habe kein Problem damit, wenn Terroristen gefoltert werden. Man muss sie foltern, um Informationen aus ihnen herauspressen. Ihre Gefolgsleute und Geldgeber müssen aus ihnen herausgeprügelt werden. Wenn man bedenkt, wie viel unsägliches Leid dieser Terrorist "Scheich" Mohamed über die Menschen gebracht hat, ist seine Folterung im Vergleich eher marginal. Wenn er gelitten hat, dann nicht genug. Ich würde ihn zu Tode prügeln lassen von den Witwen der in die Luft gesprengten Madrider Pendler. Als Moslem befürwortet er ja die Scharia, also wird ihm die öffentliche Steinigung nur gerecht vorkommen. (Thomas Dornheck)


Bush in Kolumbien

Ich lebe z.Zt. in Kolumbien. Hier hat Bush keinen guten Ruf im Volk. Viele bezeichnen ihn als Kriegshetzer und Dummkopf. Auch wenn Bush und Uribe Freundschaftsverträge unterzeichnen, im Volk hat er wenig Rückhalt, zudem wackelt sein Stuhl im Moment gewaltig. Dass der Bush-Besuch von Vorteil ist, glaube ich persönlich nicht. (Reinhold Weiss)

Was er erreichen kann, das ist schon getan. Linke bzw. nach links tendierende Regierungen ins Amt verholfen, die Nord-Süd-Barrieren zwischen den USA und dem Rest des Doppelkontinents erhöht und ausgebaut, das Wissen um die Arroganz der Macht der USA bei der Bevölkerung Lateinamerikas verfestigt - was könnte er noch erreichen? Venezuela hat Glück, dass Bush sich Irak ausgesucht hat, weil er seinem Vater was beweisen will. Sonst wäre das Land wahrscheinlich mit Krieg überzogen worden. Die USA werden aber auch nach Bush bestimmt nicht schlauer in ihrer Außenpolitik. Wozu Freunde gewinnen, wenn man sie als Feinde in den Dreck treten kann? (Paul R. Woods, Nieuw Nickerie / Suriname)


Chavez in Argentinien

Ich würde es begrüssen, wenn DW den Lesern mehr über den unberechenbaren Chavez und seine zwielichtige Politik offenbaren würde. Denn dieser Mann ist ja wirklich keine Leuchte, die dem Kontinent gute Dienste leistet, sondern ein armer Wicht, der sich selbst zu wichtig nimmt und eher Unfrieden, Unsicherheit säet und von gesunder Politik leider keine Ahnung hat. (Heimberto Kunkel, Genf / Schweiz)


Simbabwe

Natürlich sind die aktuellen Nachrichten erschütternd, doch sollte man nicht vergessen, dass es in Afrika allgemein üblich ist mit Oppositionellen mehr oder weniger derart umzugehen. (…) Mugabe hat dieses Land befreit und gilt immer noch als Held obwohl er ab 2000 durch Vetternwirtschaft das Land wirtschaftlich mürbe gemacht hat. Aber einen sehr großen Anteil am wirtschaftlichen Niedergang hat die britisch geführte weiße Minderheit, die in kürzester Zeit sämtliche Devisen aus dem Land abgezogen hatte. Europa muss den Druck rausnehmen und die Konten des altersstarrsinnigen Mugabe sperren, dann läuft es dort unten wieder. (Werner Schrod)

Mugabe vermittelt den Eindruck als leide er an Paranoia. Wie sonst ist seine Politik , sein Umgang mit der Opposition und dem Westen zu verstehen? Können sich die Anrainerstaaten einen solchen Mugabe leisten? Eigentlich sollte hier rasch gehandelt werden, was bedeutet massiv die demokratische Opposition im Lande zu unterstützen. "Ohne Kampf keine Demokratie". (Tom Rausch)

  • Datum 17.03.2007
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