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Reise

Terroranschläge in Brüssel: Reise- und Sicherheitshinweise

Nach den Bombenanschlägen im Flughafen Zaventem und in einer Metrostation in der Innenstadt ist der Bahnverkehr in Belgien wieder angerollt. Der Flughafen bleibt weiterhin geschlossen.

Der internationale Flughafen Zaventem in Brüssel (BRU) war am Dienstag in Folge zweier Bombenexplosionen evakuiert worden. Seitdem ist der Flugbetrieb eingestellt, auch am Karfreitag bleibt der Brüsseler Flughafen noch geschlossen. Die Ermittler untersuchten weiter den abgesperrten Tatort, teilte die Betreibergesellschaft mit. Deshalb könne man die Schäden in der Abflughalle noch nicht abschätzen.

Eine weitere Explosion ereignete sich in der U-Bahnstation Maelbeek im Europaviertel. Zunächst waren vorsorglich alle Bahnhöfe und U-Bahnstationen geschlossen worden. Inzwischen ist der Bahnverkehr wieder angerollt. Reisende müssten aber mit verstärkten Kontrollen rechnen, so die Bahngesellschaft SNCB-NMBS. Nur der Bahnhof Brüssel-Schumann im Europaviertel, die Station am Flughafen und einige kleinere Brüsseler Bahnhöfe bleiben geschlossen. Im Nahverkehr gibt es noch immer Einschränkungen, manche Linien verkehren gar nicht. Die U-Bahn-Station Maelbeek wird bis auf weiteres nicht angefahren.

Das Auswärtige Amt Deutschlands hat einen Krisenstab eingerichtet und rät Reisenden, "sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen." Außerdem solle man größere Menschenansammlungen meiden, Weisungen der belgischen Sicherheitskräfte befolgen und sich über die Lageentwicklung laufend mittels der Medienberichterstattung vor Ort informiert halten.

Der nationale Sicherheitsrat Belgiens hat die Terrorwarnstufe für das ganze Land auf Stufe vier angehoben. Daher kann es zu weiteren Einschränkungen kommen.

ey/ks (auswärtiges-amt.de, reuters, dpa)

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