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Lernerporträts

Terbishdagva aus der Mongolei

Für den früheren Botschafter in Deutschland ist die Bundesrepublik wie eine zweite Heimat. Deutsch spricht er beinahe so gut wie seine Muttersprache. In der Mongolei vermisst er die deutsche Pünktlichkeit und Disziplin.

Audio anhören 04:32

Terbishdagva aus der Mongolei – das Porträt als MP3

Name: Terbishdagva

Land: Mongolei

Geburtsjahr: 1956

Beruf: Politiker und ehemaliger Botschafter in Deutschland

Ich habe Deutsch gelernt, weil …
ich an der Humboldt-Universität in Leipzig Lebensmittel- und Nahrungswirtschaftstechnologie studiert habe.

Das ist für mich typisch deutsch:
Die Kulturgeschichte, die Pünktlichkeit und die Prinzipien.

In dieser deutschen Stadt würde ich gern leben:
In Berlin. Dort kenne ich sehr viele Leute.

Das werde ich an der deutschen Sprache nie verstehen:
Eigentlich verstehe ich alles. Ich habe zwanzig Jahre in Deutschland gelebt und in verschiedenen Berufen gearbeitet. Wenn ich lese, verstehe ich aber mehr, als wenn ich spreche. Außerdem informiere ich mich regelmäßig über Deutschland – auch mit Hilfe der Deutschen Welle.

Das kann man am besten auf Deutsch:
Etwas ausdrücken, indem man Sprichwörter verwendet. Schön finde ich zum Beispiel: „Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein“ oder „Morgenstund hat Gold im Mund“.

Diesen deutschen Dialekt würde ich gern sprechen:
Sächsisch.

An einem freien Tag in Deutschland würde ich ...
gerne mit meiner Frau, meinen Kindern und Enkelkindern den Zoo besuchen, spazierengehen, eine Bratwurst essen und ein richtiges Berliner Bier trinken.

Das fehlt mir aus Deutschland in meiner Heimat:
Die Disziplin und die Pünktlichkeit. In der Mongolei wird jemand, der sehr pünktlich ist, sogar bestraft, weil er warten muss. Ich will meine Landsleute allerdings langsam zur Pünktlichkeit bringen, indem ich selbst pünktlich bin.

Auf einer einsamen Insel alleine würde ich …
die Ruhe genießen – denn Ruhe habe ich in meinem Berufsalltag kaum. Außerdem würde ich viel lesen und sehr viel wandern.

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