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Reise

Teneriffa-Touristen saßen auf Vulkan fest

Nach einer Seilbahnpanne auf dem Vulkan Teide auf Teneriffa mussten 111 Menschen in drei Schutzhütten übernachten. Ein Hubschrauber brachte sie zurück in die touristische Zivilisation.

Dutzende Touristen haben nach einer Seilbahnpanne eine Nacht auf dem Vulkan Teide auf Teneriffa verbringen müssen. Insgesamt mussten 111 Menschen in drei Schutzhütten auf dem Vulkan übernachten, wie der Seilbahnbetreiber mitteilte. Erst am Donnerstag konnten sie schließlich per Hubschrauber ins Tal gebracht werden.

Am Mittwoch waren zwei Seilbahngondeln in rund 60 Metern Höhe über dem Berghang stecken geblieben. In einer vierstündigen Aktion seilten Rettungskräfte rund 70 Touristen ab.

Kanarische Inseln: Teneriffa Seilbahn am Pico del Teide (picture alliance/DUMONT Bildarchiv)

Die Seilbahn zum Gipfel des Teide bleibt bis Samstag geschlossen

Viele der aus den Gondeln geretteten Touristen konnten zu Fuß zur Talstation zurückkehren, doch die übrigen mussten die Nacht auf dem Berg verbringen. Mehrere Menschen hätten Kratzer oder andere leichte Verletzungen erlitten, sagte eine Sprecherin. Ärzte und Psychologen nahmen die Gestrandeten in Empfang.

Teneriffa - ESA Optical Ground Station (IQOQI Vienna)

Teneriffa - ESA Optical Ground Station

Der Teide liegt im Zentrum der Kanaren-Insel Teneriffa. Er ist mehr als 3700 Meter hoch und hat eine spektakuläre Aussicht. Nachts bietet der Berg eine phantastische Aussicht auf den Sternenhimmel.

is/ks (afp)