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Anders Wirtschaften

Teil 7: Unternehmerinnen in göttlicher Mission

Kein finanzkräftiger Großkonzern, sondern ein katholischer Orden steht hinter einem der größten Mineralbrunnen Deutschlands, den Adelholzener Alpenquellen.

Adelholzener Quellen und die Barmherzigen Schwestern

Schwester Theodolinde von den Barmherzigen Schwestern hat aus der bayerischen Quelle ein expandierendes und sozial engagiertes Unternehmen gemacht – der Sprudel der geschäftstüchtigen Nonne geht um die Welt.

Klöster sind seit dem Mittelalter stets geistige, kulturelle und wirtschaftliche Zentren gewesen – einige bis heute. Die Kongregation der Barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul investierte bereits 1907 in die Adelholzener Quellen. Mit rund 400 Beschäftigen verkauft das Unternehmen heute weltweit Mineralwasser, jugendliche Lifestyle-Produkte wie „Active O2" oder aromatisierte Süßgetränke. Angeblich ist auch Papst Benedikt ein guter Kunde. Doch warum sind klösterliche Unternehmen so erfolgreich? Ein Geheimnis ist die perfektionierte Arbeitsteilung ganz nach Ordensregeln, aber natürlich hat auch der Herrgott seine Hände im Spiel. Schließlich ist der Glauben der entscheidende Unterschied zu weltlichen Unternehmen. Alle Gewinne fließen nach Abzug der Investitionen in die sozialen Einrichtungen des Ordens. Die Schwestern betreiben gleich drei Krankenhäuser und sechs Alten- und Pflegeheime. Unsere Reporterin Carmen Meyer über den Erfolg des heiligen Kommerzes.

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