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Wirtschaft

Technologiewerte verlieren

Infineon wird in diesem Jahr wohl in den roten Zahlen bleiben, die Aktie von Nokia wurde von Analysten herabgestuft - schlechte Nachrichten für die übrigen Technologiewerte.

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Infineon rechnet weiter mit roten Zahlen

Es war nicht allzu viel los an der Frankfurter Börse, denn den Händlern fehlten die Impulse aus den USA. Dort wurde am Montag der Martin Luther King Day gefeiert, die Börse blieb geschlossen.

Die deutschen Aktien haben zum Wochenauftakt mehrheitlich verloren. Der DAX verlor ein Prozent auf 5070 Punkte. Am Neuen Markt sank der NEMAX-50 um 0,3 Prozent auf 1164 Zähler.

Zu den Verlierern im DAX gehörte das Papier von Infineon, das über zwei Prozent verlor. Der Halbleiter-Hersteller hatte am Montag seine Quartalszahlen vorgelegt, und das waren wieder einmal Verluste. Zwar hatten Analysten nichts anderes erwartet, doch es war vor allem der Ausblick auf die Zukunft, der ihnen mißfiel. Denn Infineon erwartet nicht, dass es in diesem Jahr aus der Verlustzone herauskommt. Die Investment-Bank Dresdner Kleinwort Wasserstein empfiehlt die Aktie aber weiterhin zum Kauf. Die Analysten erwarten, dass sich die Aktie zumindest besser als der DAX entwickeln wird.

Auch die anderen Technologiewerte im DAX schlossen deutlich im Minus. Beobachter begründeten dies damit, dass der finnische Telefonausrüster Nokia von mehreren Analysten herabgestuft worden ist. Der weltgrößte Hersteller von Mobiltelefonen wird am Donnerstag seine Geschäftszahlen für das vierte Quartal vorlegen. Unter den deutschen Aktien war Epcos besonders stark betroffen. Das Unternehmen stellt elektronische Bauteile her, die vor allem in Mobiltelefonen eingesetzt werden. Die Epcos-Aktie verlor heute fast sechs Prozent und war damit Schlußlicht im DAX.

Nach der Entscheidung des Kartellamts, die geplante Übernahme der Ruhrgas AG durch den Energiekonzern E.ON zu verbieten, hat die E.On-Aktie leicht nachgegeben. E.ON hofft jedoch, dass das Wirtschaftsministerium eine Sondergenehmigung für die Übernahme erteilen wird.

Gegen den Trend stiegen die Titel des Touristikkonzerns Preussag um fast vier Prozent. Händler begründeten die Gewinne mit Gerüchten um eine Heraufstufung durch eine Investmentbank.

Der Rentenmarkt zeigte sich uneinheitlich. Der Bund-Future stand nahezu unverändert bei 108,56 Punkten. Der Rentenmarkt-Index REX sank um 0,09 Prozent auf 113,59 Punkte. Die Bundesbank stellte die Umlaufrendite bei 4,64 Prozent fest, einen Basispunkt höher als am Freitag.

Die Schlußkurse der 30 DAX-Werte (in Euro, ohne Gewähr):

Wertpapier Kurs Veränderung

Adidas-Salomon 82,00 -0,05
Allianz 263,99 -0,01
BASF 43,35 0,02
Bayer 36,00 0,45
Bay. HypoVereinsbank 34,90 -1,02
BMW 37,61 -0,40
Commerzbank 18,50 -0,24
DaimlerChrysler 46,24 -0,96
Degussa 30,55 0,37
Deutsche Bank 76,50 -1,53
Deutsche Post 15,63 0,03
Deutsche Telekom 17,68 -0,02
E.ON 58,80 -0,20
Epcos 45,42 -2,78
Fresenius 65,89 -1,40
Henkel 63,00 -0,55
Infineon 22,85 -0,55
Linde 45,95 -0,25
Lufthansa 17,47 -0,23
MAN 26,43 0,43
Metro 41,62 0,42
MLP 75,30 0,82
Münchener Rück 275,10 -4,85
Preussag 33,27 1,27
RWE 43,35 -0,28
SAP 157,00 -4,10
Schering 59,43 -0,77
Siemens 70,49 -1,86
ThyssenKrupp 16,42 -0,17
VW 49,80 -0,24


Die Referenzkurse der Europäischen Zentralbank für einige Devisen:

Ein Euro kostet:

0,8840 US-Dollar
117,24 japanische Yen
0,6156 britische Pfund

  • Datum 21.01.2002
  • Autorin/Autor Andreas Becker
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  • Permalink http://p.dw.com/p/1jX5
  • Datum 21.01.2002
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