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Entwicklunsghilfe

Technologietransfer für Entwicklungsländer

Die Vereinten Nationen haben in Deutschland ein neues Büro für Technologie und Innovationsförderung eröffnet. Von angeworbenen Investoren sollen vor allem afrikanische Länder profitieren.

UNIDO-Generalsekretär LI Yong (rechts im Titelbild) begrüßte den Leiter des Büros im Bonner UN-Viertel Peter Failer besonders herzlich. Failer hat nämlich schon in China gezeigt, dass die Innovationsförderung sehr gut funktionieren kann. Vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien seien viele erfolgreiche Wirtschaftskooperationen entstanden. Das soll am UN-Standort Bonn unter Leitung der UN-Organisation für industrielle Entwicklung (UNIDO) ausgebaut werden. "Unternehmen in Entwicklungsländern erhalten Zugang zu Investitionen und Technologie", erklärte LI Yong. In Bonn erwartet er Delegationen, die persönliche Kontakte zur deutschen Wirtschaft knüpfen. Gleichzeitig soll das Büro aber auch deutsche Technologielieferanten dabei unterstützen, weltweit potenzielle Partner zu finden.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller setzt vor allem auf die Unterstützung seines Marshallplanes für Afrika. Bei der Büroeröffnung sagte er: "Deutschland ist Vorreiter, wenn es um innovative technische Lösungen von der Energieversorgung über die Umwelttechnik bis hin zu Mobilität geht." Notwendiges Wissen auszutauschen, um Jobs und Zukunftsperspektiven zu schaffen, sei die neue Dimension von Entwicklungszusammenarbeit. 

Die UNIDO verfügt bereits über Investitions-und Technologiebüros in sieben Ländern. Neben China gibt es solche Anlaufstellen bereits in Japan, Südkorea, Italien, Russland, Bahrein und Nigeria. Mit der neuen UN-Dependance haben rund 20 UN-Organisationen mit zusammen rund 1.000 Mitarbeitern ihren Sitz in Bonn.

 

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