″TechCrunch Disrupt″ zieht nach Berlin | Wirtschaft | DW | 26.01.2017
  1. Inhalt
  2. Navigation
  3. Weitere Inhalte
  4. Metanavigation
  5. Suche
  6. Choose from 30 Languages

Internet-Konferenz

"TechCrunch Disrupt" zieht nach Berlin

Die europäische Version der Internet-Konferenz "TechCrunch Disrupt" zieht von London zurück nach Berlin. Das gab das bekannte Technik-Portal offiziell bekannt. Als Grund wurde unter anderen der Brexit genannt.

Gründe für den Umzug von der britischen in die deutsche Hauptstadt seien das stetige Wachstum von Startups auf dem europäischen Festland sowie der Brexit und die damit einhergehenden noch unklaren Veränderungen angegeben. Noch wisse man nicht, in welchem Ausmaß die Startup-Szene in London und in Großbritannien vom EU-Austritt des Vereinigten Königreichs betroffen sei. "TechCrunch" betonte jedoch, dass man auch weiterhin in Großbritannien aktiv bleibe und künftig vier Mitarbeiter in der britischen Hauptstadt beschäftigen werde. Die nächste Konferenz sei für den Dezember 2017 in Berlin geplant.

Startups ziehen Konsequenz aus Brexit

Die "Disrupt"-Konferenz gilt als die weltweit führende Autorität in Sachen Startups, bahnbrechenden technischen Veränderungen und Diskussionen zwischen führenden Köpfen der Szene. Das amerikanische Original findet jährlich in San Francisco und New York statt und stellt neue, revolutionäre Jungunternehmen und deren Ideen vor.

Der europäische Ableger der "Disrupt"-Konferenz öffnete ihre Pforten bereits vor vier Jahren in Berlin, beschloss dann aber, das Event nach London zu verlegen, wo es die darauffolgenden drei Jahre stattfand. Während bisher London als das Zentrum für die florierende Startup-Szene galt, kämpfen seit dem Brexit Städte wie Berlin, Paris und Stockholm um diesen Platz. Der Umzug der europäischen "Disrupt"-Konferenz in die Bundeshauptstadt folgt damit einer Vielzahl von Unternehmen, die sich bereits entschieden haben, Teile ihrer Geschäfte ins EU-Binnenland zu verlagern.

whn/wen (dpa)