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Reise

Taxifahren vielerorts teurer

Viele Taxiunternehmen bundesweit haben zu Jahresbeginn ihre Preise deutlich erhöht. Grund dafür ist die Einführung des gesetzlichen Mindestlohns.

Im Durchschnitt sind die Preise seit dem 1. Januar um 20 Prozent gestiegen. Zwei Drittel der Städte und Gemeinden hätten bereits höhere Tarife genehmigt, sagte der Geschäftsführer des Taxi- und Mietwagenverbands BZP, Thomas Grätz, am Freitag in Frankfurt/Main. Darüber hatte zuvor das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet.

Demnach seien die höheren Tarife notwendig, damit die Taxifirmen ihren Fahrern den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde zahlen könnten. Am stärksten verteuerte sich das Taxifahren dem Bericht zufolge in Erfurt, dort seien die Tarife um 40 Prozent angehoben worden. In Hamburg liege der Preisanstieg bei nur acht Prozent. In Berlin haben drei der vier Taxiverbände bei der Senatsverwaltung für Verkehr eine Tariferhöhungen von 30 Prozent beantragt. Derzeit werde der Antrag geprüft.

KS/EJ (dpa, afp, focus)