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Reise

Taxi ordern per Smartphone

Seit einigen Wochen bietet das US-Unternehmen Uber seine Dienste auch in deutschen Städten an. Mit wenig Aufwand können Fahrgäste über dessen App sowohl günstige Privatwagen als auch Limousinen anfordern.

Zuerst erfolgt eine kurze Registrierung – Handynummer, E-mail und Zahlungsweise müssen angegeben werden. Bei Letzterer kann der Fahrgast zwischen Kreditkarte und PayPal wählen. Die Abrechnung erfolgt später automatisch und bargeldlos. Falls gewünscht, werden die Fahrtkosten unter den Mitfahrern aufgeteilt.

Mit einem Klick auf die Umgebungskarte bestimmt der Fahrgast seinen Abholort. Verfügbare Fahrzeuge, ungefähre Wartezeit und Fahrtkosten können vor der Buchung abgerufen werden. Mit einem Wisch wählt man bequem zwischen Black, einem professionellen Limousinen-Service von Uber und uberPOP, dem Angebot für private Fahrer, aus.

Im Test schlägt sich die App gut, weist aber auch kleinere Mängel auf. Für die Anfahrt brauchte der Fahrer anstelle der angezeigten 20 Minuten staubedingt fast doppelt so lang. Zwar kann der User auf der Umgebungskarte die Anfahrt des Fahrzeugs beobachten und so eventuelle Verspätungen nachvollziehen. Jedoch ist die minutengenaue Ankunftsanzeige in solchen Fällen nicht zu gebrauchen.

Das Fahrzeug, ein Mittelklasse-Kombi war in einwandfreien Zustand. Die drei Kilometer lange Fahrt mit 10 Euro war jedoch nur geringfügig billiger als in einem herkömmlichen Taxi.

Fazit: Mit gutem Service und einer transparenten Kostenabwicklung ist Uber eine gute Alternative zu herkömmlichen Taxianbietern. Auf dem deutschen Markt bedient das Unternehmen mit noch wenigen Fahrern die Städte Berlin, Frankfurt und München. Die Nachfrage steigt zwar, dennoch bleibt abzuwarten ob sich Uber in Deutschland langfristig durchsetzen wird. In einigen europäischen Städten, darunter London, Paris und Berlin, kam es bereits zu heftigen Protesten aus den Reihen der Taxi-Unternehmen gegen die Konkurrenz.

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