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Aktuell Welt

Tausende von Hochwasser in Australien bedroht

Im Nordosten von Australien sind die schwersten Regenfälle seit Jahrzehnten gefallen. Weite Gebiete sind überflutet, Straßen zerstört und die Talsperren vollgelaufen. Tausende Menschen sind von den Wassermassen bedroht.

GOULBURN, AUSTRALIA - MARCH 02: Flooded properties due to rising waters from the Mulwaree River are seen on March 2, 2012 in Goulburn, Australia. Over 1000 people have been evacuated as record rainfall continues across at least three quarters of the state of NSW. Sydney and surrounding areas experienced one of the wettest and coolest summers in many years, which looks set to continue into March. (Photo by Cameron Spencer/Getty Images)

Überschwemmungen in New South Wales in Australien

Die Region erlebt den regenreichsten Sommer der vergangenen Jahrzehnte: In New South Wales sind rund 2300 Menschen durch Überflutungen von der Außenwelt abgeschnitten. Brücken und Straßen sind zerstört oder unpassierbar. Wegen der Überschwemmungen haben schon etwa 1500 Menschen südlich von Sydney ihre Häuser verlassen.

Vor gut einem Jahr waren in dem Gebiet zehntausende Häuser überflutet worden. Etwa 35 Menschen kamen ums Leben, und riesige landwirtschaftliche Flächen wurden vernichtet. Anschließend fegte der Sturm "Yasi" über das Land hinweg und richtete weitere schwere Schäden an.

Massiver Dauerregen

Derzeit stehen mehr als Dreiviertel des Gebiets von New South Wales unter Wasser. In einigen Teilen des größten australischen Bundesstaates waren solch schwere Wassermassen vom Himmel gestürzt wie seit dem Jahr 1886 nicht mehr.

Die Warragamba Talsperre in Sydney, eines der größten Wasserreservoirs der Welt, ist erstmals seit 14 Jahren gefüllt. Die Cotter Talsperre, die unter anderem Canberra mit Wasser versorgt, ist ebenfalls zum ersten Mal in ihrer 100-jährigen Geschichte bis zum Rand vollgelaufen.

Örtlich fiel binnen weniger Tage so viel Regen wie sonst in einem Jahr. Die Niederschläge folgten auf den kältesten und nassesten Sommer Sydneys in mehr als 50 Jahren, hieß es.

uh/nis (afp, dpa)