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Aktuell Amerika

Tausende Touristen flüchten vor Hurrikan "Odile" in Mexiko

Den ganzen Sommer schon hatte Mexiko mit Tropenstürmen zu kämpfen. Nun fegt "Odile" mit sintflutartigen Regenfällen und heftigen Windböen über die Pazifikküste des Landes hinweg.

Aus Furcht vor der zerstörerischen Kraft des Hurrikans haben sich auf der Halbinsel Baja California 30.000 Menschen in Hotels in Sicherheit gebracht. Behördenangaben zufolge hatten im beliebten Ferienort Los Cabos 18 Hotels Notunterkünfte für die ausländischen Urlauber und Mexikaner angeboten. Währenddessen zog der Sturm mit Windgeschwindigkeiten von über 200 Stundenkilometern über die Küste. Durch die heftigen Böen wurden Bäume umgeknickt, Stromleitungen gekappt und Dächer abgedeckt.

Ausnahmesituation an der Pazifikküste

Begleitet von schweren Regenfällen war "Odile" bereits am Vortag auf die Pazifikküste getroffen. Mit den Folgen hatte besonders der Bundesstaat Baja California zu kämpfen. Das US-Hurrikanzentrum warnte vor lebensbedrohlichen Überschwemmungen und Erdrutschen auf der Halbinsel. 7000 Bewohner tiefliegender Gebiete seien vorsichtshalber in Sicherheit gebracht worden, berichtete der Zivilschutz. Hunderte Soldaten seien zu Hilfseinsätzen abkommandiert und am internationale Flughafen von Los Cabos seien alle Starts und Landungen abgesagt worden. In Cabo San Lucas sei aus Sicherheitsgründen der Strom abgestellt worden.

Vier Personen sitzen in einer Notunterkunft (Foto: Ronaldo Schemidt/AFP/Getty Images)

Bewohner von Cabo San Lucas suchen Unterschlupf in Notunterkünften

Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag

Viele Touristen halten sich wegen des langen Wochenendes vor dem mexikanischen Nationalfeiertag am Dienstag in der Küstenregion auf. Behördenvertretern zufolge müsse auf die Feiern zum Unabhängigkeitstag vermutlich verzichtet werden. Derzeit handelt es sich bei "Odile" um einen Sturm der drittstärksten Kategorie 3. Wetterexperten rechnen aber damit, dass Odile bis zum Dienstag an Stärke verlieren werde.

nin/as (dpa, ape, afpd, rtr)

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