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Wort der Woche

Tante-Emma-Laden

In den großen Supermarktketten wird man nicht mehr persönlich bedient. Früher war das anders. Da stand Tante Emma noch selbst hinter der Ladentheke.

Wenn Tante Emma einen Laden hätte, was würde sie wohl verkaufen? Schuhe, Zahnpasta, Dosensuppe, Gartengeräte, Zeitschriften – einfach alles, was die Menschen brauchen. Die Bezeichnung Tante-Emma-Laden entstand in den 50er Jahren. Damals gab es in jedem Dorf einen kleinen Laden. In dem stand die Verkäuferin hinter der Ladentheke und bediente ihre Kunden noch persönlich. Natürlich hießen nicht alle Ladenbesitzerinnen Emma, aber die Bezeichnung Tante-Emma-Laden drückt aus, dass sich die Menschen damals untereinander gut kannten. In den 80er Jahren wurden immer mehr große Supermärkte eröffnet, und die Tante-Emma-Läden mussten schließen. Heutzutage haben oft Einwanderer aus der Türkei kleine Läden, in denen man auch fast alles kaufen kann. Sie werden mit einem Augenzwinkern "Onkel-Mehmet-Läden" genannt.

Autorin: Hanna Grimm

Redaktion: Shirin Kasraeian

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