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Kultur

Tango-Oper von Astor Piazzolla in Berlin stürmisch gefeiert

Die Tango-Oper "María de Buenos Aires" des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla (1921-1992) ist am Sonntagabend in Berlin begeistert aufgenommen worden. In der ausverkauften Komischen Oper feierte das Premierenpublikum die Neuproduktion von Regisseurin Katja Czellnik mit langem Applaus. Die 1968 uraufgeführte Oper um ein Frauenschicksal in der Metropole Buenos Aires gilt als eines der wichtigsten Werke Piazollas, der mit seinen Kompositionen den modernen Tango zum internationalen Durchbruch verhalf.

Großen Applaus erntete das Orchester unter Leitung des Bandoneon-Spielers Per Arne Glorvigen, einer der bekanntesten Interpreten des Tango-Instruments außerhalb Argentiniens. In den Gesangs- und Sprechrollen standen der Schauspieler Daniel Bonilla Torres, die argentinische Tango-Sängerin Julia Zenko und der Tenor Matthias Klein auf der Bühne.

Erstmals in langer Zeit wurde an der Komischen Oper ein Werk nicht auf Deutsch, sondern in der Originalsprache Spanisch gesungen. Intendant Andreas Homoki stellte im Anschluss klar, dass dies nur eine Ausnahme gewesen sei. Damit wolle das Haus dem anspruchsvollen Text des argentinischen Librettisten Horacio Ferrer gerecht werden. Sein Haus halte aber an der Tradition fest, das Repertorie in deutscher Sprache weiterhin zu spielen.

  • Datum 23.01.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/7pDX
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