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Asien

Taliban bekennen sich zu schwerem Anschlag

Ein erneuter Terroranschlag erschüttert Pakistan. Das Attentat im Osten des Landes forderte zahlreiche Todesopfer. Radikale Taliban sollen sich zu dem Attentat bekannt haben.

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Der Anschlag in Faisalabad forderte mehr als 20 Todesopfer

In Pakistan sind bei der Explosion einer Autobombe mindestens 25 Menschen ums Leben gekommen. Agenturen zufolge detonierte die Bombe in der Stadt Faisalbad im zentralpakistanischen Bundesstaat Punjab an einer Tankstelle, wodurch sich die Wucht der Explosion vervielfachte. Wie der Distrikt-Polizeichef Aftab Cheema mitteilte, wurden mehr als 130 Menschen verletzt, viele von ihnen schwer. Mehrere Gebäude wurden zerstört, Autos in Schutthaufen verwandelt.

Meterhohe Rauchsäulen

Bombemanschlag in Faisalabad Pakistan

Die Rettungskräfte suchen noch immer nach Überlebenden

"Es war eine gigantische Explosion, die noch in fünf bis sechs Kilometer Entfernung zu hören war", sagte ein Distriktsprecher. "Die Zerstörung ist sehr groß, es war eine belebte Gegend." Auf Fernsehbildern waren hohe Rauchsäulen zu sehen, die in den Himmel stiegen. Rettungskräfte suchen in den Trümmern weiter nach Überlebenden.

Taliban haben sich bekannt

Mittlerweile haben sich pakistanische Taliban zu dem Aschlag bekannt. Taliban und Kämpfer des Terrornetzwerks El Kaida verüben immer wieder Anschläge. In den vergangenen dreieinhalb Jahren kamen dabei mehr als 4000 Menschen ums Leben.

Ein Parlamentsabgeordneter aus der Region mutmaßte, der Angriff habe wohl dem regionalen Büro des Geheimdienstes ISI gegolten. In der Nähe des Tatorts liegen aber auch Büros der pakistanischen Bundeskriminalpolizei. Auch ein Rekrutenzentrum der Armee ist in Häusern in unmittelbarer Nähe untergebracht.

Autorin: Silke Ballweg (AFP, dpa)

Redaktion: Miriam Klaussner