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Asien

Tag 2: Erste Eindrücke

In Shanghai ist alles exotisch, vom Essen bis zum Verkehr. Allerdings beeindruckt die chinesische Freundlichkeit sehr. Heute geht es um Buddha und Pagode.

Bundesjugendorchester tritt hier im China Oriental Art Centre auf. (Foto: AP)

China Oriental Art Centre in Schanghai

Wir fühlen uns in China herzlich willkommen geheißen: Mit großer Freundlichkeit, Höflichkeit und auffallendem fotografischem Interesse an unseren blonden Köpfen gingen wir durch den heutigen Tag.

Wir werden durch unseren lokalen Partner sehr gut betreut, was wirklich toll ist, denn leider sprechen die wenigsten Leute hier englisch. Dabei erfuhren wir heute: Englischunterricht wird inzwischen zwar standardmäßig gelehrt für alle Kinder, die Zugang zu einer Schule haben. Aber das sind vor allem wohl Kinder in den Städten. Auf dem Land sind die Wege zur Schule oft lang und schwierig, so dass hier nicht immer ein geregelter Unterricht stattfinden kann. So wird es in wenigen Jahren wohl einfacher sein, sich hier zu verständigen.

Bundesjugendorchester spielt in Shanghai auch chinesische Volksmusik Jasmin (Foto: BJO)

Bundesjugendorchester spielt in Shanghai auch chinesische Volksmusik "Jasmin"

Es ist nach wie vor sehr heiß in Shanghai: Kaum verlassen wir die klimatisierten Räumlichkeiten, fühlt man sich schlagartig wie in einem Gewächshaus. Die Hitze scheint zu stehen.


Heute könnten wir die chinesische Tradition in Shanghai hautnah erleben: Morgen besuchten wir den Jade-Budda-Tempel bei unglaublicher Hitze und Schwüle mit bester Laune und offenen Augen. Wir konnten die religiösen Gebräuche, den Dunst von Räucherstäbchen und anderen uns unbekannten Gerüchen miterleben. Im zweiten Stock, nach dem Besuch des Buddas, fanden wir eine reiche Auswahl an Tees - für jedes Wehwehchen gibt es scheinbar eine eigene Sorte.

Junge Musiker freuen sich auf die Metropole Shanghai. (Foto: BJO)

Junge Musiker freuen sich auf die Metropole Shanghai


Anschließend ging es zurück ins Hotel wo uns ein leckeres Mittagessen mit weiteren traditionellen Speisen erwartete. Das Essen mit Stäbchen ist ein großer Spaß und bringt immer mehr Erfolge. Nach kurzem Erholungsschlaf (der Jetlag liegt uns in den Knochen) fuhren wir zum Konzertsaal. Ein Konzert im Shanghai Oriental Arts Center in einem Saal mit etwa 2000 Plätzen lag uns bevor.

Doch zuerst gab es noch eine Anspielprobe, nachdem wir zwei Tage unsere Instrumente nicht in der Hand gehabt hatten. Wir waren sehr gespannt auf das Publikum, welches uns schließlich nach einem gelungen Konzert mit viel Freude und Applaus überrachte, vor allem bei unseren Zugaben (unter anderem Jasmin, ein traditionelles chinesisches Stück). Gut gelaunt und weniger erschöpft klang der Abend bei chinesischem Essen im Hotel aus.

Wir freuen uns auf die vorliegende Reise nach Peking.